Handball

HSG Rodgau im DHB-Pokal

Kollektiver Jubel in der Halle an der Wiesbadener Straße: Die Spieler des Handball-Drittligisten HSG Rodgau Nieder-Roden feiern des Gewinn des Ligapokals. Links: Der Torhüter und Sportlicher Leiter Marco Rhein.
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Kollektiver Jubel in der Halle an der Wiesbadener Straße: Die Spieler des Handball-Drittligisten HSG Rodgau Nieder-Roden feiern des Gewinn des Ligapokals. Links: Der Torhüter und Sportlicher Leiter Marco Rhein.

Handball-Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden hat Platz eins im Ligapokal nach einem 29:22-Heimsieg über Zweibrücken sicher. Nun geht es für die „Baggerseepiraten“ im DHB-Pokal weiter.

Nieder-Roden – Mit einem 29:22 (13:12)-Sieg gegen den bis dato punktgleichen SV 64 Zweibrücken sicherten sich die Drittliga-Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden im Ligapokal im fünften Spiel den vierten Sieg und qualifizierten sich vorzeitig für die erste Runde im DHB-Pokal.

Auch der erste Platz ist der HSG vor dem letzten Spiel am Samstag beim TV Gelnhausen sicher. „Ein großes Lob an die Mannschaft. In dieser Gruppe einen Spieltag vor Ende der Runde Erster zu sein, ist eine sehr gute Leistung“, sagte Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann.

„Zweibrücken war der erwartet schwere Gegner“, analysierte der HSG-Coach die Partie gegen die Rheinland-Pfälzer. Mit ihrer offensiven 3-2-1-Deckung machten die Gäste der HSG das Leben schwer. Nieder-Roden machte einige technische Fehler, vergab zudem gute Chancen. „In der ersten Hälfte sind wir nicht so gut ins Spiel gekommen“, stellte Redmann fest.

Zwar legte Nieder-Roden eine 4:1-Führung vor, doch insgesamt hielt Zweibrücken, das bereits nach zehn Minuten seinen besten Torjäger Tim Götze wegen Verletzung ersetzen musste, im ersten Abschnitt sehr gut mit und ging beim 9:8 erstmals in Führung (22.). Kurz vor dem Seitenwechsel bauten die Rheinland-Pfälzer ihre Führung auf zwei Tore aus, ehe Nieder-Roden im Endspurt mit einem 3:0-Lauf das Blatt wieder wendete.

„In der zweiten Hälfte haben wir das besser gemacht“, lobte Redmann. Nieder-Roden arbeitete besser aus der Abwehr heraus und kam in sein Tempospiel. Dennoch blieben die Zweibrückener auf Tuchfühlung und führten sogar zwischenzeitlich. Nach einem 14:15-Rückstand gelangen Nieder-Roden vier Tore hintereinander, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Beim 18:17 eine Viertelstunde vor Spielende war noch alles offen, dann aber setzte sich Nieder-Roden wieder leicht ab. In den letzten Minuten setzte Zweibrücken komplett auf die Offensive, um die Begegnung noch einmal zu wenden. Doch Nieder-Roden bewies mit seiner jungen Mannschaft mehr Cleverness und zog in den letzten vier Minuten mit einem 4:0-Lauf zum letztlich deutlichen 29:22 davon – und feierte wenige Sekunden später lautstark den ersten Platz. „Ab Montag aber konzentrieren wir uns wieder voll auf die letzte Aufgabe in Gelnhausen“, sagte Redmann. (Von Patrick Leonhardt)

HSG Rodgau Nieder-Roden - SV 64 Zweibrücken 29:22 (13:12)

HSG Rodgau Nieder-Roden: Rhein, Weiss; Geck (3), Broschek, Horn, von der Au (1), Wunderlich, Schultheis, Kohlstrung (6/3), Stenger (1), von Stein (2), Hoddersen (4), Schopper (4), Mann (7), Kaiser (1), Keller

Spielfilm: 4:1 (11.), 8:6 (18.), 8:9 (22.), 10:12 (27.), 13:12 - 14:15 (35.), 18:15 (40.), 18:17 (45.), 25:22 (56.), 29:22

Zeitstrafen: 3:6 - 7m: 3/4 - 1/2 - Rote Karte: Schaller (28./Zweibrücken)

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