HSG startet zu ängstlich

Nieder-Rodener unterliegen im DHB-Pokal

Horkheim - Erwartungsgemäß war für die Drittliga-Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden im Halbfinale der ersten Runde des DHB-Pokals gegen Zweitligist DJK Rimpar Wölfe Endstation.

Beim 32:39 (15:22) gegen den Ex-Vereins ihres Trainers zeigten die Nieder-Rodener nach einer enttäuschenden ersten Hälfte eine deutliche Leistungssteigerung und gestalteten den zweiten Abschnitt sogar ausgeglichen. „Wir waren in der ersten Hälfte unnötigerweise zu ängstlich. Mit der zweiten Hälfte aber kann ich sehr gut leben“, sagte HSG-Trainer Jan Redmann.

Vor nur 100 Zuschauern in Horkheim zeigten die Rodgauer zunächst großen Respekt vor den Wölfen, die allerdings zu Beginn der Partie auch sehr stark spielten. Der Zweitligist legte eine 6:2-Führung vor. Die HSG kam etwas besser ins Spiel, gestaltete die nächsten Minuten bis zum 12:8 ausgeglichen. Dann hatten die Rodgauer allerdings wieder eine schwächere Phase und Rimpar zog auf 19:9 davon. Bis zum Seitenwechsel kämpfte sich die HSG immerhin bis auf sieben Tore heran.

Diesen Rückstand hielten die Nieder-Rodener bis zum Schlusspfiff. „Rimpar hat nicht nachgelassen und weiter Gas gegeben“, erklärte Redmann. So spielte der Zweitligist bis fünf Minuten vor Spielende mit seiner Stammformation weiter, wechselte erst dann im Gefühl des sicheren Sieges durch. „In der zweiten Hälfte haben wir auch in der Abwehr die nötige Leistung gebracht“, meinte Redmann. 22 Gegentore in der ersten Hälften waren einfach zu viel, um an einer möglichen Überraschung zu schnuppern.

Niederlage für Rodgau Nieder-Roden gegen Großwallstadt: Bilder

Im zweiten Halbfinale unterlag Gastgeber und Drittligist TSB Heilbronn-Horkheim dem Erstligisten Frisch Auf! Göppingen klar mit 26:45. Die Göppinger zogen mit einem 31:28-Sieg im Finale gegen Rimpar schließlich in die zweite Runde ein.

Nieder-Roden: Rhein, Friedrich; Weber (3), Henkel,  Schmid (2), von der Au (1), Kohlstrung (4), Stenger (5), Hain, Weidinger (2), Hoddersen (1), Schopper (3), Müller (5), Kaiser (6/3) (leo)

Quelle: op-online.de

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