Handball

HSG Rodgau will einige Dinge besser machen

Johannes von der Au (Mitte) gastiert mit der HSG Rodgau Nieder-Roden im Ligapokal bei der HSG Bieberau/Modau.
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Johannes von der Au (Mitte) gastiert mit der HSG Rodgau Nieder-Roden im Ligapokal bei der HSG Bieberau/Modau.

Am zweiten Spieltag des Handball-Ligapokals trifft Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden auf einen langjährigen Bekannten: Die Baggerseepiraten gastieren bei der HSG Bieberau/Modau.

Nieder-Roden – Mit dem südhessischen Derby bei der HSG Bieberau/Modau steht für die Drittliga-Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden am Samstag (18 Uhr) im Liga-Pokal der zweite Spieltag an. Mit einem Sieg wollen die Rodgauer ihre Chance wahren, einen der ersten beiden Plätze zu belegen, um sich damit für den DHB-Pokal zu qualifizieren.

Einzuschätzen sind die Odenwälder allerdings überhaupt nicht – am ersten Spieltag war Bieberau/Modau spielfrei. „Und in der Punktrunde haben sie nur ein einziges Spiel absolviert“, sagt Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann. Am ersten Spieltag gab es gegen den Leichlinger TV eine 28:29-Heimniederlage, corona-bedingt fanden keine weiteren Partien mit Beteiligung der Odenwälder statt. „Insgesamt kann man überhaupt keine Einordnung der Teams vornehmen, da spielen zu viele Faktoren hinein“, meinte Redmann nach dem ersten Spieltag. Die lange Pause, Personal, Ambitionen – all das spielt eine Rolle. Und vieles ist in Corona-Zeiten auch eine Kopfsache. Vor zwei Wochen spielte Nieder-Roden den TV Gelnhausen im Testspiel beim 26:20 (15:8) eine Hälfte lang an die Wand, nun gewannen die Barbarossastädter bei der HG Saarlouis – „für mich der klare Favorit in dieser Runde“ (Redmann) – mit 35:32.

16 mal standen sich Nieder-Roden und Groß-Bieberau bisher in der 3. Liga gegenüber, mit acht Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen spricht die Bilanz für die Odenwälder, für die seit Sommer vergangenen Jahres nach seinem Kurzausflug nach Hanau und Obernburg auch Torjäger Michael Malik wieder aufläuft. „Wir müssen einfach die Dinge besser machen, die gegen Gensungen nicht so gut geklappt haben. Weniger technische Fehler, das Abwehrverhalten und im Angriffsspiel ist auch noch Luft nach oben“, zählt Redmann auf. Personell treten die Nieder-Rodener mit dem gleichen Kader an wie zuletzt, also ohne die Stammkräfte Philipp Keller, Michael Weidinger und Timo Kaiser. „Vielleicht gibt es bei den Spielern aus der Jugend einen Wechsel“, blickt Redmann voraus. (Von Patrick Leonhardt)

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