Interview mit Johny Baez 

„Die Bilanz von Mario Basler war okay“

Zwanziger-Vorstoß für Basler "erledigt"
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Mario Basler

Frankfurt - Als Mario Basler am 12. Oktober den Fußball-Hessenligisten SG Rot-Weiss Frankfurt als Trainer übernahm, betrug der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz zehn Punkte.

Der Ex-Nationalspieler ist bereits wieder weg, wirklich verbessert hat sich die Situation nicht. Unser Sportredakteur Christian Düncher sprach mit dem Mann, der Basler nach Frankfurt holte: Johny Baez, Mitglied des SG-Verwaltungsrats.

Herr Baez, als Mario Basler und die SG Rot-Weiss - war das ein Missverständnis?

Nein. Mario hatte Lust und war nur in den letzten Tagen nicht mehr regelmäßig da, als er merkte, dass sich nichts mehr bewegt. Von der Bilanz her war das okay. Er hat aus acht Spielen sieben Punkte geholt, sein Vorgänger fünf aus zwölf. Das Problem war, dass es dem Verein nicht gelang, mit dem Namen Basler Sponsoren anzuziehen.

Basler nannte das Team einen Hühnerhaufen. Ist mit dieser Mannschaft überhaupt die Rettung möglich?

Ich glaube, es wird sehr schwer. Insgesamt fehlt es an Qualität. Es gibt nur einige Leute im Kader, die das Zeug für die Hessenliga oder eine höhere Klasse haben.

Es ist zudem von finanziellen Problemen die Rede...

Die Zahlen, die im Raum stehen, war ja schon bekannt worden. Es gibt aber noch einige Leute, die uns Geld geben müssen. Es wird nicht so sein, dass wir Insolvenz beantragen müssen. Uns beschäftigen die sportlichen Probleme mehr als die finanziellen.

Und was ist dran am Gerücht über den Rückzug der zweiten Mannschaft?

Die kostet zu viel und wird abgemeldet. Der Zeitpunkt ist noch offen. Eine Reserve in der Landesliga – da spielen die Leute heute nicht wie früher umsonst. Und unsere Jugend ist stark genug, um direkt den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen.

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Quelle: op-online.de

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