Interview mit Tim Kalzu von Viktoria Urberach

„Meine Mutter ist ausgerastet“

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Urberachs Derbyheld Tim Kalzu (vorne).

Urberach - Mit 38 Toren wurde Tim Kalzu Torschützenkönig der Fußball-Kreisoberliga Offenbach. Dies machte ihn interessant für höherklassige Klubs – Kalzu entschied sich für Verbandsligist Viktoria Urberach und trifft dort genauso weiter wie in Diensten der SG Egelsbach.

Tim Kalzu, vier Tore in zwei Spielen. Darunter am Sonntag ein Doppelpack beim 2:1-Derbysieg gegen Germania Ober-Roden. Ein perfekter Auftakt, oder?

Ja, absolut. Erwartet habe ich diesen Start nicht, aber insgeheim darauf gehofft. Ich versuche immer, Gas zu geben. Es freut mich riesig, dass es schon viermal geklappt hat.

Als Sie im Rödermark-Derby in der Nachspielzeit das Siegtor erzielt haben, wie war die Stimmung?

Auf dem ganzen Sportplatz hat ein großer Freudentaumel geherrscht. Meine Mutter ist am Rand ausgerastet. Es ist schon ein besonderes Gefühl, in einem Derby den Siegtreffer zu erzielen.

In der Regel muss man für solch wichtige Tore den Mitspielern Getränke ausgeben. Wie läuft das in Urberach?

Ja, ich stehe bei den Jungs noch in der Schuld. Ich kam noch nicht einmal dazu, für mein Premierentor im Urberacher Trikot etwas auszugeben, jetzt kommen noch die Derby-Tore hinzu. Ich muss das dringend nachholen.

Wenn Sie so weiter treffen, wird es eine teure Saison...

Das würde ich gerne in Kauf nehmen. Wenn ich mit vielen Toren helfen kann, ist das doch perfekt. (dani)

Quelle: op-online.de

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