80 Teilnehmer beim Dieburger Silvesterlauf / Pünktlich zum Start hört Regen auf

Das Jahr 2009 „ausgelaufen“

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Gut 80 Läufer starteten am Schützenhaus zum Silvesterlauf.

Dieburg (mag) ‐  Nach tagelangen Regenfällen blickten die Dieburger Laufsportler schon am Donnerstagmorgen skeptisch gen Himmel. Schließlich freuten sich alle auf den Silvesterlauf, der am Nachmittag vom Schützenhaus im Urberacher Weg starten sollte. Über 70 Anmeldungen lagen Organisator Otto Sauer im Vorfeld vor – insgesamt rund 80 Sportler gingen letztlich in mehreren, nach Lauftempo unterteilten Gruppen an den Start. Die Läufer spendeten anstatt eines Startgeldes einen Betrag nach eigenem Ermessen, der Gesamterlös kommt der Dieburger Tafel zugute. So kamen stolze 430 Euro für den guten Zweck zusammen.

Pünktlich zum Start hörte der Regen auf und die Läufer machten sich bei guten Witterungsbedingungen auf den einstündigen Weg. Sogar die Sonne blinzelte mehrfach durch die Wolken. Ohne Zeit- und Leistungsdruck ging es in gemütlichem Tempo in einer großen Schleife durch den Stadtwald bis hin ans Münsterer Freizeitzentrum und wieder zurück ans Schützenhaus. Die Sportler ließen im wahrsten Sinne des Wortes das Jahr 2009 „auslaufen“, wobei sie auf zahlreiche Höhepunkte der regionalen Laufsaison zurückblickten: Der grandiose 11. Dieburger Stadtlauf mit den vielen kostümierten Sportlern, der Spitzälthemer Volkslauf, der Roßdorfer Ortskernlauf, der Otzberglauf und die Marathonläufe in Frankfurt, Mainz und Darmstadt sind hierfür einige Beispiele.

Ambitionierte „Marathonis“, Freizeitläufer, die sich wöchentlich beim Lauftreff fit halten, Triathleten von der olympischen bis zur Ironman-Distanz – breit gefächert war einmal mehr die bunte Schar beim Silvesterlauf, den Otto Sauer in Zusammenarbeit mit dem VFL Münster seit Jahren organisiert. Aus Schaafheim, Gundernhausen, Groß-Umstadt, Roßdorf – aus dem ganzen Umland waren die Sportler gekommen.

Trotz des teilweise tiefen Untergrunds auf den Waldwegen kamen alle Sportler nach einer Stunde wohlbehalten am Schützenhaus an. Je nach Tempo ihrer Gruppe hatten sie zwischen 9 und 12 Kilometer hinter sich gebracht und stärkten sich nun an einer Versorgungsstation der besonderen Art: Statt Bananen und Wasser gibt es bei Otto Sauer jedes Jahr Glühwein und Brezeln zum gemütlichen Ausklang.

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