U17 jubelt, U19 zittert

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Hessenpokalsieger: Die U17 der Offenbacher Kickers.

Offenbach - (mos) Vor dem Endspiel um den Klassenerhalt in der A-Jugend-Bundesliga am letzten Spieltag (Sonntag, 11 Uhr) gegen den SC Freiburg haben die U19-Fußballer der Offenbacher Kickers noch einmal einen heftigen Rückschlag erlitten: Im Hessenpokalfinale in Burghaun bei Hünfeld unterlagen sie am Donnerstag Eintracht Frankfurt, Tabellennachbar in der Bundesliga, mit 1:7 (0:5).

Erinnern Sie mich nicht daran“, bat Kickers-Trainer Jürgen Baier noch gestern, „wir haben in der neunten Minute das 0:1 und in der 13. Minute das 0:2 kassiert und sind dann richtig eingebrochen. Wir waren kollektiv ganz und gar nicht gut drauf und gegen die Eintracht brauchen wir im Grunde auch nicht mehr anzutreten. Da haben wir ja noch nie was geholt, das ist der absolute Angstgegner, gegen die sind wir vollkommen blockiert.“

Trotz der vollkommen missratenen Generalprobe sieht Baier sein Team aber nicht vollkommen chancenlos für das Klassenerhalts-Endspiel in der Bundesliga am Sonntag gegen den SC Freiburg, auch wenn der Gegner als Tabellenführer klarer Favorit ist und wohl noch einmal alles geben wird, weil noch ein Punkt zur Meisterschaft fehlt. „Wir wissen, dass wir viel besser spielen können als in diesem Hessenpokalfinale. Und vor allem gegen die Topteams haben wir zu Hause meist gut ausgesehen“, erinnert Baier. Hinzu kommt, dass zwar wohl der im Pokalfinale am Knöchel verletzte Daniel Henrich ausfällt, dafür aber der zuletzt geschonte Junioren-Nationalspieler Sebastian Rode wieder mitmischen wird.

Letztlich geht es darum, mit maximal einem Tor mehr zu verlieren als Regensburg in Hoffenheim“, sagt Baier mit Blick auf die Tabelle, die den OFC punktgleich und mit einer um zwei Treffer besseren Tordifferenz vor den auf dem ersten Abstiegsplatz stehenden Regensburgern ausweist, die beim Tabellenfünften 1899 Hoffenheim ebenfalls vor keinem leichten Spiel stehen.

Besser als die U19 machte es die U17 der Offenbacher Kickers im Hessenpokalfinale, sie bezwangen Hessenligist FV Biebrich mit 5:1. „Das war eine deutliche Angelegenheit“, berichtete der für die Nachwuchsabteilung des OFC verantwortliche Vizepräsident Volker Eckrich, „wir haben schnell 2:0 geführt und so war der Sieg zu keiner Phase gefährdet. Das ist auch ein schöner Saisonabschluss nach dem Abstieg aus der Bundesliga.“

Die Frankfurter Eintracht war schon im Viertelfinale mit einer 0:3-Niederlage bei der SG Rosenhöhe aus diesem Wettbewerb ausgeschieden, die dann im Halbfinale dem FV Biebrich mit 0:1 unterlegen war.

Quelle: op-online.de

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