So kennt man die HSG

Nieder-Roden (leo) ‐ „Zwischen der 15. und 50. Minute haben wir so gespielt, wie man das aus der vergangenen Saison kennt“, freute sich Alexander Hauptmann, Trainer beim Handball-Drittligisten HSG Nieder-Roden.

In dieser Phase zelebrierten die Nieder-Rodener gegen den Tabellensiebten SV Anhalt Bernburg Handball vom Feinsten und sicherten sich letztlich mit einem 34:28 (15:12) völlig verdient den zweiten Saisonsieg. „Für uns hat sich nicht viel geändert, wir mussten das Spiel gewinnen“, meinte Hauptmann. Aber für das Selbstvertrauen und die Motivation dürfte der Erfolg einen entscheidenden Schub bedeuten.

Zu Beginn hatten die Nieder-Rodener noch einige Probleme. Angesichts der Ausgangsposition mit 4:18 Punkten „konnten wir nicht wie die Feuerwehr loslegen“, erklärte Hauptmann. Bernburg führte 8:5, dann aber wendeten Stefan Seitel und Timo Kaiser (3) mit vier Toren das Blatt. Dass beide Außen gemeinsam 16 Treffer erzielten, wertete Hauptmann als einen der Hauptgründe für den Erfolg. In den vergangenen Wochen erwischte meist nur einer der beiden Außen einen Sahnetag. „Und unser Torhüter war wieder sehr gut, Marco Rhein hat ohnehin derzeit einen Lauf“, sagte Hauptmann. 21 Würfe wehrte der HSG-Schlussmann ab, darunter drei Siebenmeter.

Einmal in Fahrt, erarbeitete sich Nieder-Roden bis zum Seitenwechsel eine Drei-Tore-Führung. In der zweiten Hälfte hatten die Rodgauer die Partie jederzeit im Griff, führten immer deutlich, phasenweise sogar mit acht Toren. „Zum Schluss hatten wir einige nicht so gute Aktionen, aber da war das Spiel bereits entschieden“, sagte Alexander Hauptmann, „bis dahin haben wir sehr konzentriert gespielt, Bernburg hat sich dagegen zu viele technische Fehler geleistet.“

Spielfilm:2:2 (5.), 3:3 (8.), 5:5 (11.), 5:8 (15.), 9:8 (18.), 12:10 (25.), 15:12 - 17:13 (33.), 18:15 (37.), 24:16 (44.), 28:20 (49.), 30:22 (54.), 34:28

Zeitstrafen: 5:5 - 7m:6/10 - 4/7

HSG Nieder-Roden:M. Rhein (1.-60./21 Paraden), J. Rhein (für einen Siebenmeter); Seitel (10), Kegelmann (5), Schmid, Weidinger, Etzel (1), Breiler (3), Kaiser (6/4), Lang (1), Hetkamp (5), Keller (3/2), Christoffel (n.e.)

Quelle: op-online.de

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