TSV Klein-Auheim bleibt dran

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Eine Lücke in der Langener Defensive zwischen Cora Werwitzke (links) und Sandra Köstner (rechts) nutzt die Klein-Auheimerin Kerstin Rahmel.

Offenbach (hes) ‐ Zum Rückrundenauftakt in der Handball-Landesliga Süd der Frauen bezwang der TSV Klein-Auheim die HSG Langen mit 29:25 und blieb mit 21:2 Punkten dran an Spitzenreiter TV Altenhaßlau (24:0), der Schlusslicht FSG Crumstadt/Goddelau mit 40:13 auseinander nahm.

TSV Klein-Auheim – HSG Langen 29:25 (14:11)

Spielfilm: 4:4 (10.), 4:7, 8:8, 9:9 (20.), 10:10, 14:11 - 16:13, 17:19 (40.), 24:20, 25:21, 28:23, 29:25

Zeitstrafen: 4:4 

7m: 4/5 - 3/3

Über eine unnötige Niederlage ärgerte sich Langens Trainer Gerhard Engelmann: „Wir waren auf Augenhöhe, haben den Sieg durch eigene Fehler verschenkt.“ Der HSG-Trainer bemängelte das Rückzugsverhalten und den schlechten Abschluss seiner Mannschaft, die als Fünfter 12:12 Punkte aufweist. Genügend Durchschlagskraft in der HSG-Offensive sah TSV-Trainerin Silvia Löhr dennoch: „Deshalb haben wir nach einer Auszeit von unserem 3:2:1-System auf 6:0 umgestellt.“

Zuvor hatten die Langenerinnen den 11:14-Halbzeitrückstand in eine 19:17-Führung gedreht (40.). „Da dürfen wir das Spiel nicht mehr aus der Hand geben“, war Engelmann sauer, „die Kampfkraft und Abwehrarbeit – das, was uns bisher ausgemacht hat, war überhaupt nicht vorhanden.“ Löhr ärgerte sich derweil über die zeitweise mangelnde Konzentration ihrer Spielerinnen: „Wären wir konzentrierter aufgetreten, hätten wir sicher nicht so viele Gegentreffer kassiert.“ Dennoch war sie insgesamt zufrieden: „Mit diesem Sieg haben wir an die starke Hinrunde angeknüpft.“

Auheim: Scholl (1.-60.), Vogel; Groh (7/2), Ramel (5/2), Ziemann (5), Grosser (3), Lache (3), Reichl (2), Ricke (2), Bauer (2), Zitting (1), Götzki, Hild (n.e)

Langen: Elbert, Schupp; Werwitzke (7/1), Griesmann (6/1), Haupt (5), Wannemacher (2/1), Eichler (2), Fouta (2), Aitotoglou (1), Schindel, Schweinhardt, Franz, Müller, Köstner

HSG Maintal – FSG Dieburg/Groß-Zimmern 19:18 (10:10)

Die FSG präsentierte sich deutlich besser als bei der 14:22-Klatsche zum Saisonauftakt, verlor aber erneut gegen den Aufsteiger, der nun mit 14:10 Punkten auf Rang vier steht, und bleibt mit 6:18 Punkten als Viertletzter in akuter Abstiegsgefahr.

Spielfilm: 0:1, 3:5, 8:6, 8:9, 10:10 - 10:11, 15:12, 16:17, 18:18, 19:18

Zeitstrafen: 4:4

7m: 4/7 - 3/4

Wir wollten es ihnen nicht so leicht machen wie im Hinspiel“, sagte FSG-Trainer Gerhard Heberer. Das Spiel war über die gesamte Spielzeit spannend, doch am Ende reichten die Kräfte nicht bei der FSG. Zehn Sekunden vor Schluss erzielte Maintal den Siegtreffer per Siebenmeter. „Zumindest ein Punkt wäre gerecht gewesen, was auch mein Trainerkollege aus Maintal so empfand“, war Heberer enttäuscht, „ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat Moral, Siegeswillen und Einsatz gezeigt“, war der FSG-Trainer trotz der Niederlage stolz auf sein Team.

FSG: Konscholki; Schott (4), Ostner (4/3),Lamberty (2), Graubner (2), Ritter (2), Aloe-Rudolph (1), Wiedekind (1), Steinmetz (1), Sauerwein (1), Papista, Würtenberger, Bautze

HSG Erfelden – TG Hainhausen 23:21 (10:10)

Im Kellerduell bei der HSG Erfelden zeigte die TG Hainhausen eine engagierte Leistung, konnte diese allerdings nicht in Punkte umsetzen. „Wir waren körperlich unterlegen“, sagte Hainhausens Trainer Stefan Böttcher: „Erfelden spielt daheim mit einer anderen Mannschaft als auswärts. Die haben Mütter im Team, die zu den Auswärtsspielen nicht mitfahren, zu Hause aber starke Spiele abliefern.“

Spielfilm: 1:2, 2:3, 4:5, 10:7 (25.), 10:10 - 14:11, 16:13, 17:14, 18:15, 19:16, 21:19, 22:20

Zeitstrafen: 2:1

7m: 5/5 - 10/10

Böttchers Mannschaft unterliefen zudem 16 technische Fehler und 23 Fehlwürfe. „Das ist zu viel“, war er enttäuscht, „Erfelden hat unsere Fehler ausgenutzt und im Gegenzug Tore erzielt.“ Die Hainhausenerinnen bleiben mit 4:20 Punkten als Vorletzte in akuter Abstiegsgefahr, Erfelden als Drittletzter hat nun 6:18 Zähler. Das einzig Positive: Nach dem 23:18 im Hinspiel hat die TG den direkten Vergleich gewonnen, der bei Punktgleichheit am Rundenende über die Platzierung entscheiden würde.

TGH: Proske (1.-35.), Neumann (35.- 60.); Ebert (13/10), Kohlstedde (3), Stresow (2), Severin (1), Hartung (1), Bindemann (1), Zielinski, Böttcher, Schneider

SG Egelsbach – TV Kirchzell 22:18 (15:11)

Spielfilm: 0:1, 2:2, 4:3, 7:5, 10:16, 12:7, 14:9, 15:10, 15:11 – 15:12, 17:13, 17:15, 19:15, 20:17, 21:18, 22:18

Zeitstrafen: 2:5

7m: 3/8 - 4/6

15 Tore in einer Halbzeit sind sehr gut“, war Edis Hodzic, Trainer der SG Egelsbach, mit der ersten Halbzeit zufrieden. Von den nur sieben Treffern in der zweiten Hälfte war er dagegen weniger begeistert. „Wir waren nicht konzentriert genug“, sagte er. Gefährdet war der Sieg gegen den Mitaufsteiger (8./8:16) allerdings zu keinem Zeitpunkt, weshalb Hodzic insgesamt zufrieden war: „Wir waren besser, haben deshalb verdient gewonnen. Darauf können wir aufbauen.“ Die SGE festigte ihre Position im Mittelfeld der Tabelle (6./11:12).

SGE: Lehmann, Seyffert; Schwing (8/1), Horn (6/2), Rauth (3), Thiel (2), Hasche (2), Hergerth (1), Lenz, Herberth, Winkler, Gün, Hirsch, Müller, Brose

SU Mühlheim – SG Bruchköbel 18:22 (8:10)

Spielfilm: 0:3, 4:4, 6:6, 8:10 - 9:10, 10:12, 12:12, 13:15, 14:18, 15:21, 18:21, 18:22

Zeitstrafen: 2:2

7m: 0/1 - 1/3

Die Sport-Union verschlief den Start (0:3), wachte allerdings rechtzeitig auf und hielt das Spiel gegen den Tabellendritten (20:4) dank einer starken Abwehrleistung bis zur 46. Minute spannend. „Leider hatten wir dann eine kleine Schwächephase, die Bruchköbel gnadenlos nutzte“, sagte SU-Abteilungsleiter Alexander Preiß. Bruchköbel zog auf 21:15 davon. Die Mühlheimerinnen sind nun mit 10:14 Punkten Siebte.

SUM: Wolz, Fleischhacker (n.e.); Eichhorn (6), Muthig, Ebert (3), Schultheis (3), Haus (3), Walter (2), Jahn(1), Zahn (n.e.), Eich, Janine Winkler (n.e.)

Quelle: op-online.de

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