FUSSBALL Nico Megna bleibt Trainer des A-Liga-Teams / Lob für Reserve-Coach Melesse

Kontinuität auf allen Ebenen bei der SSG Langen

Nico Megna (links) und „Co“ Maximilian Mensinger von der SSG Langen
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„Wir sind maximal von unseren Jungs überzeugt“: Nico Megna (links) und „Co“ Maximilian Mensinger wollen mit der SSG Langen in der Kreisliga A eine gute Rolle spielen.

Noch ist nicht sicher, wann und wie die neue Spielzeit 2021/22 in den unteren Amateurklassen des Kreises Offenbach aussehen und starten werden, aber die Fußballabteilung der SSG Langen hat mit Vertragsverlängerungen mit den Trainerteams die Weichen gestellt und setzt dabei auf Kontinuität auf allen Ebenen. Bei der A-Liga-Mannschaft hat weiterhin Cheftrainer Nico Megna die Zügel fest in der Hand.

Langen - Unterstützt wird er vom spielenden Co-Trainer Maximilian Mensinger. Nur der bisherige Co-Trainer Recep Erbag muss aus familiären Gründen in der nächsten Zeit etwas kürzer treten. Beim B-Ligisten haben die Spielertrainer Maheder Abate Melesse und Tobias Westphalen sowohl für das Feld als auch an der Seitenlinie zugesagt.

„Wir sind sehr froh, dass wir mit den bewährten Trainerkonstellationen in die neue Saison gehen können“, freut sich Christian Staubach, Abteilungsleiter Fußball der SSG Langen. „Es gab von Seiten des Vereins überhaupt keine Zweifel oder Überlegungen, denn die gesamte Abteilung ist von der Qualität und der vertrauensvollen Zusammenarbeit komplett überzeugt. Die Vorfreude ist immens, für uns könnte es schon morgen losgehen.“

Trainer Nico Megna hatte die erste Mannschaft der SSG Langen im Winter 2018 in einer sportlich prekären Situation übernommen. In den Spielzeiten zuvor kämpfte die Mannschaft stets gegen den Abstieg und befand sich auch zu jenem Zeitpunkt in großen tabellarischen Nöten. „Nico hat mit seinem Trainerteam nicht nur souverän den Abstieg vermieden, sondern im folgenden Sommer eine schlagkräftige Truppe aufgestellt, die in der Spielzeit 2019/20 sogar ins Aufstiegsrennen eingreifen konnte“, lobt Staubach im Rückblick. Dann aber machte die Corona-Pandemie allen Ambitionen einen Strich durch die Rechnung.

In der mittlerweile abgebrochenen Spielzeit hinkte das Team seinen eigenen Erwartungen jedoch hinterher. „Das war eine sehr schwierige und unbefriedigende Saison für uns“, so Megna: „Natürlich mussten wir wie alle Mannschaften auch mit den Begleitumständen der Pandemie kämpfen, aber wir hatten gleich zu Beginn großes Verletzungspech und kamen eigentlich nie richtig in unseren Rhythmus.“

Diese Erlebnisse habe die Mannschaft aber eher noch mehr zusammengeschweißt, glaubt der Trainer und ist überzeugt, „dass die Spieler sich und allen Verantwortlichen in der kommenden Spielzeit beweisen wollen, dass die in sie gesteckten Erwartungen nicht unberechtigt waren“. Trotzdem bleibt Megna angesichts der langen Corona-Zwangspause zurückhaltend: „Niemand weiß genau, wie der Leistungsstand letztendlich sein wird. Wir möchten eine konstante Runde spielen, in der wir unser vorhandenes Leistungsniveau Woche für Woche stabil abrufen. Wenn dem so sein sollte, dann spielen wir auch eine gute Rolle in der Liga.“ Als Vorteil könnte sich dabei erweisen, dass die Mannschaft zusammenbleiben wird. „Wir sind maximal von unseren Jungs überzeugt“, betont Megna.

Bereits in seine sechste Saison als verantwortlicher Trainer der zweiten Mannschaft geht Maheder Abate Melesse. „Er hat es auf seine eigene Art und Weise geschafft, aus einem zusammengewürfelten Haufen eine positiv verrückte Truppe zu formen, auf die er und der gesamte Verein stolz sein kann“, erklärt Christian Staubach.  vvg

Maheder Abate Melesse geht in seine sechste Saison als Coach der SSG-Zweiten.

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