Lattenschuss als Höhepunkt 

Kreisoberliga Dieburg/Odenwald: Keine Sieger im Kellerderby

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Alexander Haberkorn (links) vergab für Germania Babenhausen im Spiel gegen Viktoria Schaafheim um Alexander Hartl die beste Chance, als er beim torlosen Remis mit einem Freistoß nur die Latte traf.

Dieburg -  Nachdem Viktoria Schaafheim und Germania Babenhausen ihre beiden ersten Saisonspiele verloren hatten, fielen gestern im direkten Aufeinandertreffen in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald keine Tore.

Germania Ober-Roden II verspielte derweil beim 4:4 gegen Rai-Breitenbach eine 4:0-Führung. Auch Viktoria Klein-Zimmern spielte in Georgenhausen unentschieden. Aufsteiger TSV Langstadt verlor in Reichelsheim. Tabellenführer ist nach drei Spieltagen mit der Maximalausbeute von neun Punkten der SV Groß-Bieberau, der gestern mit 3:1 gegen die TSG Steinbach gewann.

Viktoria Schaafheim - Germania Babenhausen 0:0  Babenhausens Alexander Haberkorn traf in der 67. Minute mit einem Freistoß aus 18 Metern die Latte, ansonsten waren Torraumszenen in der Begegnung echte Mangelware. Schaafheims Sportlicher Leiter Florian Schmidt konnte sich an keine weitere gute Möglichkeit erinnern, Babenhausens Spielausschussvorsitzender Toni Coppolecchia ging es genauso. „Das war ein hart umkämpftes Spiel ohne große Möglichkeiten. Beide Mannschaften haben hinten gut gestanden“, sagte Schmidt, während Coppolecchia meinte: „Wir hatten mehr Spielanteile, aber eben keine zwingenden Chancen, daher geht das Unentschieden für beide Mannschaften in Ordnung.“

Viktoria Schaafheim: Meyer, Erbacher, Fey, Kreher, Hartl (46. Pascal Böhm), Boz, Kurz, Lackner (89. Patrick Böhm), Öcal (72. M. Kurz), M. Krapp, Cakici

Germania Babenhausen:  Klug, Bayrak, Corso (46. Goekce), Manger, Bejaoui, Dönmez, Romeo, Cimen, Haberkorn, da Silva (88. Kuduz), Kolchak (73. Altunbas)

Germania Ober-Roden II - KSG Rai-Breitenbach 4:4 (4:1)

„Das war schon sehr ärgerlich“, meinte Germania-Trainer Johannes Peters nach dem Spiel. Das Fazit war durchaus verständlich, schließlich verspielte die Germania eine komfortable 4:0-Führung. „Wir haben eine unfassbar gute erste Hälfte gespielt“, berichtete Peters. Die Germania führte nach 40 Minuten mit 4:0. Doch das 4:1 von Rai-Breitenbach kurz vor der Pause war tatsächlich der Startschuss für eine Aufholdjagd der Odenwälder. „Nach der Pause haben wir irgendwie nicht mehr in unser Spiel zurückgefunden. Rai-Breitenbach bekam nach dem Anschlusstreffer zum 2:4 die zweite Luft und hat im Endeffekt noch verdient den Ausgleich erzielt. So gut wir in der ersten Hälfte waren, so schlecht waren wir in der zweiten“, sagte Peters.

Germania Ober-Roden II: Gotta, Singh, Stolze, Korndörfer, Geyer, Fenkl, Gruber, Spieß (75. Talha Keles), Cerveny, Beutin (82. Reichert), Sahinyan (70. Shafiq)

Tore: 1:0 Sahinyan (16.), 2:0 Fenkl (22.), 3:0 Beutin (31.), 4:0 Korndörfer (40.), 4:1 Bertholdt (44.), 4:2 Reppe (49.), 4:3 Geist (63.), 4:4 Schwandt (75.)

Bilder: Germania gewinnt Rödermark-Turnier

KSG Georgenhausen - Viktoria Klein-Zimmern 2:2 (1:1)

Nach einem Eckball von Marvin Bernhard brachte Jan Müller die Klein-Zimmerner nach 20 Minuten in Führung. Kim Nowak erzielte nach dem zwischenzeitlichen KSV-Ausgleich in der 62. Minute aus kurzer Distanz das 2:1. Georgenhausen glich allerdings zweimal die Viktoria-Führung aus. „Das war ärgerlich für uns. Wir hatten mehr Spielanteile und ein Chancenverhältnis von 8:3. Wir hatten die besseren Chancen, sind nur fahrlässig damit umgegangen“, berichtete Klein-Zimmerns Vorsitzender Erhard Höptner. Unter anderem traf Marvin Bernhard in der ersten Hälfte nur den Außenpfosten.

Viktoria Klein-Zimmern:  Fabian Müller, Hahn, Fornoff, Jan Müller, Rosenauer, Wiedekind, Ollesch, Nowak (70. Herberg), Böttler, Stroh, Bernhard

Tore:  0:1 Jan Müller (20.), 1:1 Adedokun (35.), 1:2 Nowak (62.), 2:2 Bairi (67.)

Bilder

KSV Reichelsheim - TSV Langstadt 3:1 (1:0) Aufsteiger Langstadt verlor sein zweites Spiel hintereinander. Schon vor der Begegnung deutete sich an, dass das nicht der Tag der Langstädter werden würde. Torhüter Dominik Häfner verdrehte sich beim Aufwärmen den Fuß und wurde kurzfristig durch Clemens Schmidgall ersetzt. Bereits in der ersten Minute gingen die Reichelsheimer dann auch noch in Führung. „Da haben wir richtig gepennt“, ärgerte sich Langstadts Sportlicher Leiter Christian Segeth. Nach der Pause legte Reichelsheim das 2:0 nach. Durch einen verwandelten Foulelfmeter von David Schmidt kam nach gut einer Stunde bei Langstadt wieder Hoffnung auf, kurz vor Schluss traf Reicheslheim aber zum 3:1-Endstand. „Wir hatten zwar mehr Spielanteile, die Reichelsheimer aber die klareren Chancen“, meinte Christian Segeth. Entsprechend war das Ergabnis nicht unverdient. J ey

TSV Langstadt: Schmidgall, Hippe, Tat, Johann, Sternheimer, Schornstein, Inan, Schmidt, Taupitz (46. Schierenberg), Santur, Alan

Tore: 1:0 Aktürk (1.), 2:0 Naim (52.), 2:1 Schmidt (64., FE), 3:1 Aktürk (88.)

Quelle: op-online.de

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