Tabellenführer will zurück in die Gruppenliga

TSG Neu-Isenburg korrigiert Saisonziel nach oben

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Ball und Aufstieg im Blick. Sebastian Frank und die TSG Neu-Isenburg haben gute Chancen, in die Gruppenliga zurückzukehren.

Neu-Isenburg - Einstelliger Tabellenplatz - so lautete das eher vorsichtig gesetzte Ziel der TSG Neu-Isenburg für die laufende Saison in der Fußball-Kreisoberliga Offenbach, auch wenn einzelne Spieler und Verantwortliche schon mit etwas mehr geliebäugelt hatten.

Nach dem Saisonverlauf musste das Ziel nach oben korrigiert werden. „Jetzt wollen wir den Vorsprung behaupten und uns die Meisterschaft sichern“, gibt Rudi Wenzel, Sportlicher Leiter der TSG, vor. Mit vier Punkten Vorsprung auf Verfolger Sportfreunde Seligenstadt II, mit acht Zählern auf den Dritten SV Germania Steinheim (und zudem mit einem Spiel weniger) streben die Neu-Isenburger der Meisterschaft und dem Wiederaufstieg in die Gruppenliga entgegen. Diese Liga mussten sie nach der Saison 2011/2012, als sie in der Relegationsrunde scheiterten, verlassen. Für die Neu-Isenburger beginnt der Kampf um Punkte am 1. März. Bei der SG Wiking steht das Nachholspiel an.

„Für den Dritten aus Steinheim wird es sicher schwer werden, uns noch einzuholen“, gibt sich TSG-Trainer Roland Gerhardt optimistisch. Die Spitzenspiele gegen die Verfolger aus Seligenstadt und Dudenhofen haben die Neu-Isenburger bereits absolviert. „Wir haben es in der eigenen Hand. Wichtig für uns wird es sein, gegen die vermeintlich schwächeren Mannschaften unsere optimale Leistung abzurufen und die notwendigen Punkte einzufahren“, sagt er.

Gezielt verstärkt hat sich die TSG mit Marius Titsch-Riveiro (Spvgg. 03 Neu-Isenburg), Matz Kälber (TV Lampertheim) und Juhriy Domanski (Viktoria Griesheim). „Marius Titsch-Riveiro hat zuletzt bei den 03ern gar nicht mehr gespielt“, berichtet Gerhardt, „Matz Kälber ist uns quasi zugelaufen und Juhriy Domanski hat bei mir früher in Obertshausen schon einmal ein Probetraining absolviert.“ Kälber, der früher in der Jugend vom SV Waldhof Mannheim spielte, arbeitet beim Zoll, wurde nach Frankfurt versetzt und wohnt jetzt in Neu-Isenburg. Er soll die Abwehr verstärken. Der Kontakt zu Domanski kam über TSG-Spieler Alex Klooz zustande. Domanski ist ebenso wie Titsch-Riveiro eher in der Offensive einsetzbar.

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Vier Spieler haben in der Winterpause den Tabellenführer verlassen. Patrick Bez (FC Birklar), Tarik Kifle (Fortuna Dreieich), David Noll (SG Götzenhain/Buchschlag) und Güner Özdamar (SC Hessen Dreieich II) werden künftig für andere Mannschaften auflaufen. „Diese vier Akteure waren in der Hinrunde eher nur Ergänzungsspieler“, ist sich Rudi Wenzel, Sportlicher Leiter der TSG sicher, dass die Wechsel die Qualität des Kaders nicht schwächen werden.

rjr

Quelle: op-online.de

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