Längere Pause für Fußballer unumgänglich

Frankfurt – Der Hessische Fußball-Verband hält eine längere Zwangspause für die Amateurligen wegen der Corona-Krise für unumgänglich. „Wir müssen grundsätzlich über den 19.

April sprechen, weil inzwischen die Landesregierung entsprechende Erlasse herausgegeben hat zu Veranstaltungsverboten - und damit ist der 10. April überholt“, sagte HFV-Präsident Stefan Reuß. Man müsse aber davon ausgehen, dass die Partien auch nach dem 19. April nicht direkt anlaufen können. „Daher würde ich lieber davon sprechen, dass wir den Spielbetrieb bis auf weiteres aussetzen“, betonte Reuß.

Der Verband beschäftige sich derzeit mit allen möglichen Szenarien. „Diese reichen vom Worst Case, also einem Abbruch der Runde, bis zum in der jetzigen Situation bestmöglichen Fall der Wiederaufnahme der Spiele nach dem 19. April“, erklärte der 49 Jahre alte Reuß. „Wir erarbeiten derzeit auch die rechtlichen Folgen aus einem Abbruch der Saison.“

Angesichts der Existenzsorgen der Vereine sondiere man beim HFV auch Hilfsansätze. „Ebenso weiß ich, dass unser Sportministerium bereits in Gesprächen ist, um dem Amateursport ebenfalls zu helfen, was ich sehr begrüße“, sagte Reuß.

Der für den 6. Juni geplante Verbandstag wird verschoben. Als Ersatztermin wird der 28. November ins Auge gefasst. Zudem verkündete der HFV, dass sich die neu gewählten Verbandsmitarbeiter der Jugend- und Schiedsrichterausschüsse sowie der bereits absolvierten Kreisfußballtage bereits im Amt befinden. Die Mitarbeiter, die formal noch durch die ausstehenden Kreisfußballtage zu bestätigen sind, sind auch bereits im Amt.   dpa

Quelle: op-online.de

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