Trotzdem herrscht nach Auftaktsieg Optimismus am Isenburger Buchenbusch / Letzte Chance für Kickers Obertshausen II

„Langendiebach ist noch stärker als TSV Höchst“

Offenbach - (rjr) Etwas überraschend hat die TSG Neu-Isenburg vergangenen Sonntag im ersten Spiel der Relegationsrunde zur Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost mit dem 5:2-Sieg gegen den TSV Höchst die Tabellenführung übernommen. Diese gilt es morgen (14.30 Uhr) beim FC Langendiebach zu verteidigen.

Die Langendiebacher kämpften bis zum letzten Spiel um die Meisterschaft der Kreisoberliga Hanau, mussten aber dem FSV Neuberg den Vortritt lassen. Zum Auftakt der Relegation setzte es bei Gruppenligist Sportfreunde Oberau trotz einer 2:0-Führung eine 2:3-Niederlage.

„Der TSV Höchst hat uns schon alles abverlangt“, meinte TSG-Abteilungsleiter Walter Rondholz. „Und wir müssen den nächsten Gegner noch höher einschätzen, das wird eine ganz schwere Aufgabe für uns.“ Doch nach dem ersten Sieg herrscht Optimismus am Buchenbusch. Zumindest einen Zähler möchte die Elf von Trainer Dennis Versay in Langendiebach holen.

Relegation zur Kreisoberliga

Die zweite Mannschaft von Kickers Obertshausen kämpft heute Abend (19 Uhr) beim FV 06 Sprendlingen um die letzte Chance, doch noch den Klassenerhalt in der Kreisoberliga zu packen. Nach dem 0:2 gegen den TSV Dudenhofen zum Relegationsstart hilft nur noch ein Sieg, zumindest auch mit zwei Toren. Doch auch der FV 06 tritt mit Selbstvertrauen trotz personeller Probleme an der Lettkaut an. Immerhin haben die Sprendlinger in der abgelaufenen Saison mit 110 Treffern den besten Sturm gestellt, mit nur 25 Gegentoren auch die beste Abwehr. Dennoch hat es nur zur Vizemeisterschaft gereicht.

Relegation zur B-Liga

B-Ligist SSG Langen II möchte am heutigen Mittwochabend (19 Uhr) wieder die Tabellenführung übernehmen und am spielfreien Spitzenreiter Türk. SV Seligenstadt vorbeiziehen. Voraussetzung dazu wäre ein Erfolg bei der zweiten Mannschaft des FC Dietzenbach. Doch der Vizemeister der C-West-Liga hat erst eine Begegnung ausgetragen, startete mit einem Remis in Klein-Welzheim und kann sich bei einem eigenen Sieg selbst noch gute Aufstiegschancen ausrechnen.

In der zweiten Begegnung kämpfen der FC Bieber nach der Auftaktniederlage gegen Seligenstadt und die zweite Elf der TuS Klein-Welzheim um die wohl letzte Chance. Nur drei Punkte würden bei den Teams die noch kleine Hoffnung am Leben erhalten, die Relegationsrunde als Sieger zu beenden.

Quelle: op-online.de

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