Tolle Vorstellung gegen HBW Balingen-Weilstetten II

Leidenschaft bringt HSG ins Spiel zurück

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Der finnische Kreisläufer Ben Weber (HSG Nieder-Roden, Mitte) feierte gegen Drittliga-Tabellenführer HBW Balingen-Weilstetten II einen gelungenen Einstand.

Nieder-Roden - „Wir haben mit vier Toren zurückgelegen, dann mit drei Treffern vorne – eigentlich war das ein verschenkter Punkt“, meinte Alexander Hauptmann, Trainer beim Handball-Drittligisten HSG Nieder-Roden, nach dem 29:29 (15:17) gegen Tabellenführer HBW Balingen-Weilstetten II.

„Wir haben uns nach dem Rückstand mit Leidenschaft in die Begegnung zurückgekämpft, waren aber in manchen Phasen nicht clever genug.“

Die Nieder-Rodener mussten auf Tim Henkel (Adduktorenzerrung) verzichten. „Da hat uns eine wertvolle Alternative gefehlt“, stellte Hauptmann fest. Einen guten Einstand feierte dafür der Finne Ben Weber, der nach zehn Minuten für Christian Schmid den Posten den Kreisläufers übernahm und bis zum Ende durchspielte. „Er hat aus drei Versuchen drei Treffer erzielt, das war eine klasse Einstand von ihm“, lobte Hauptmann.

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HSG Nieder-Roden holt einen Punkt

In der Anfangsphase verloren die Hausherren zu leicht die Bälle, fanden zudem im Angriff nicht die geeigneten Mittel, um den Tabellenführer zu knacken. So führte die Bundesliga-Reserve aus Baden-Württemberg bereits nach zehn Minuten mit 7:3. Doch Nieder-Roden kämpfte leidenschaftlich, traf dann auch besser und glich nach 20 Minuten zum 10:10 aus. Zur Pause hatte Balingen/Weilstetten dann wieder mit zwei Toren die Nase vorne.

Nach dem Wechsel glichen die „Baggerseepiraten“ nicht nur aus, sondern gingen nach zwei Tempogegenstößen von Timo Kaiser sogar mit 22:20 in Führung. Balingen-Weilstetten nahm eine Auszeit, die HSG nutzte den nächsten Tempogegenstoß zum 23:20. „Da ist alles für uns gelaufen“, erklärte Hauptmann. Doch anschließend gaben die Nieder-Rodener im Rückraum drei Bälle zu leichtfertig her, Balingen-Weilstetten war dagegen dreimal erfolgreich und glich aus. In den letzten drei Minuten wechselte der Ball noch einige Male hin und her, Tore fielen aber keine mehr, so dass es bei der gerechten Punkteteilung blieb.

Am nächsten Samstag steht nun um 18 Uhr das mit Spannung erwartete Südhessen-Derby bei der TSG Groß-Bieberau an.

Spielfilm: 3:3 (6.), 3:7 (10.), 6:8 (13.), 10:10 (20.), 12:12 (24.), 14:15 (28.), 15:17 - 18:18 (34.), 21:20 (39.), 23:20 (40.), 23:23 (43.), 25:26 (48.), 29:28 (56.) 29:29

Zeitstrafen: 3:4 - 7m: 6/7 - 2/2

Rote Karte: Milosevic (50./Balingen, grobes Foulspiel)

Nieder-Roden: Rhein (20 Paraden), Hoppenstaedt (n.e.); Seitel (7), A. Weber, Schulz (5/2), Schmid, B. Weber (3), Prinz (2), Kohlstrung, Christoffel, Weidinger (3), Kaiser (9/4), Keller, Stenger

leo

Quelle: op-online.de

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