3. Liga: Kellerduell der punktgleichen Abstiegskandidaten auf neuem Hallenboden / Trainerwechsel beim Tabellenvorletzten / Breiler wieder fit

Letzte Chance für Nieder-Roden und HC Halle

Nieder-Roden (leo) ‐ Wenn die HSG Nieder-Roden am Samstag (19.30 Uhr) in der mit neuem Hallenboden ausgestatteten Sporthalle Wiesbadener Straße den punktgleichen HC Einheit Halle 05 zum Kellerduell der 3. Liga empfängt, zählt für beide Mannschaften nur ein Sieg. Denn der Rückstand auf den rettenden neunten Platz, den derzeit die HSG Pohlheim innehat, beträgt für die beiden Kontrahenten bereits fünf Zähler.

„Halle hat vor Weihnachten das Heimspiel gegen Kassel verloren und zuletzt gegen Baunatal. Da hatten sie sich sicherlich deutlich mehr erhofft“, sagt Nieder-Rodens Trainer Alexander Hauptmann. Zwischenzeitlich verloren die Sachsen auch noch in Pohlheim, trennten sich daraufhin von Trainer Dimitry Radkevich. Frank Körting, der Halle 2000 als Trainer in die Regionalliga geführt hatte, und sein Co-Trainer Martin Ostermann sollen den HC nun gemeinsam zum Klassenerhalt führen. „Mit viel Selbstvertrauen kommen die sicher nicht nach Nieder-Roden“, mutmaßt Hauptmann, „aber Halle weiß auch, dass diese Partie ihre letzte Chance ist. Wenn sie bei uns verlieren, haben sie keine Chance mehr.“ Gleiches gilt allerdings auch für die Nieder-Rodener, die ebenfalls gewinnen müssen. „In einem Heimspiel gegen den Vorletzten musst du doppelt punkten, da brauchen wir uns gar nicht drüber unterhalten“, fordert Hauptmann einen Sieg. Den hatten die Nieder-Rodener beim 29:34 im Hinrundenspiel in Sachsen noch deutlich verfehlt.

„Der Klassenerhalt bleibt weiter unser Ziel. Wir haben jetzt zwei Heimspiele, da können wir Punkte und Selbstvertrauen sammeln“, sagt der HSG-Trainer. Nach Halle treffen die Nieder-Rodener eine Woche später im Hessenderby auf Eintracht Baunatal.

Personell schöpft Aufsteiger Nieder-Roden gegen Halle aus den Vollen. Christian Breiler gehörte nach seiner Adduktorenzerrung bei der jüngsten 27:28-Niederlage in Pohlheim zwar zum HSG-Kader, kam aber nicht zum Einsatz. Die Nieder-Rodener wollten kein Risiko eingehen, dass ihr Kapitän möglicherweise längerfristig ausfällt. „Er hat am Dienstag komplett mittrainiert“, ist Hauptmann zuversichtlich. Auch auf Zugang Sebastian Schulz setzt der Nieder-Rodener Trainer einige Erwartungen: „Das Zusammenspiel wird von Woche zu Woche besser.“

Quelle: op-online.de

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