Mark Dillmann erarbeitet sich das Glück

Urberach (leo) ‐ Mit dem 2:0 (0:0)-Sieg gegen den VfB Marburg baute Viktoria Urberach seine Erfolgsserie in der Fußball-Hessenliga auf drei Siege aus und ist damit nach dem Fehlstart mit vier Niederlagen endgültig wieder auf dem richtigen Weg.

Die Tore für die Rödermarker erzielten Mark Dillmann (57.) und Andreas Gross (72.).

„Der Sieg war hochverdient, auch wenn wir einige Anlaufschwierigkeiten hatten. Obwohl wir einige Personalsorgen hatten, haben wir das Spiel sicher heimgebracht“, war Urberachs Trainer Thomas Epp zufrieden. Und am Sonntag hatte die Viktoria nach der Verpflichtung von Wunschstürmer Domenico Di Rosa (FSV Fernwald) nochmals Grund zur Freude.

Weil Innenverteidiger Nils Wolf (Urlaub) fehlte, kam Ljubisa Gavric zu seinem zweiten Einsatz von Beginn an. Die Urberacher kamen nur langsam ins Spiel, die erste Hälfte verlief weitgehend ausgeglichen. Nach 31 Minuten wehrte Viktoria-Schlussmann Lazar Kacarevic einen Distanzschuss von Bujar Ternava zur Ecke ab, sieben Minuten später folgte der größte Aufreger im ersten Durchgang: Yüksel Ekiz scheiterte gleich zweimal an VfB-Schlussmann Sebastian Wack. Beim zweiten Nachschuss hatte Mark Dillmann aus 14 Metern freie Bahn, traf aber nur die Latte des Marburger Tores.

„Mark ackert immer für drei“

Nach dem Seitenwechsel zogen die Urberacher die Zügel an, drängten nun auf den Führungstreffer. Der fiel in der 57. Minute: Nach einer Flanke von Sebastian Schwab klärte Marburgs Cornelius Hull vor dem einschussbereiten Horst Russ. Der abgewehrte Ball landete bei Mark Dillmann, dessen abgefälschter Schuss aus 15 Metern im VfB-Tor landete. „Mark ackert immer für drei, da hat er sich das bisschen Glück beim Tor verdient“, sagte Thomas Epp. Marco Betz vergab eine weitere gute Chance für Urberach (65.), Torhüter Kacarevic vereitelte eine weitere für Marburg (68.). Die Entscheidung fiel in der 72. Minute: Auf Zuspiel von Mark Dillmann schoss der in die Hessenauswahl berufene Andreas Gross unhaltbar zum 2:0 ins lange Eck ein. Urberach hatte noch einige Kontermöglichkeiten, spielte diese aber nicht sauber aus.

Ein Extralob verteilte Trainer Epp an Yüksel Ekiz: „Er fordert immer den Ball, macht das Spiel je nach Situation schnell oder langsam. Er geht hohes Risiko, klar, dass da dann auch mal ein Fehlpass dabei ist.“

Viktoria:Kacarevic - Kräupl, Rhein, Gavric, Schwab - Betz - Gotta (88. Talijan), Ekiz, Gross - M. Dillmann (89. T. Dillmann), Russ (75. El Aadmi)

VfB Marburg:Wack - Buividavicus, Hull, Z. Saighani, Neprjachin (78. Gut) - Weidenhausen (76. Birch-Hirschfeld), Schellhaas (66. Fenner), Ternava, Eberling - Haas, Arsenio Sabino

Tore: 1:0 M. Dillmann (57.), 2:0 Gross (72.) - SR: Finke (Fulda) - Z.: 120

Quelle: op-online.de

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