HSG HANAU Vorbereitung ist noch nicht abgeschlossen / Junge Spieler und Neuzugänge brauchen Zeit

Mit mehr Flexibilität oben festsetzen

Die HSG Hanau 2019/20, von links (hintere Reihe): Trainer Oliver Schulz, Matthias Schwalbe, Jannik Ruppert, Jan-Eric Ritter, Yannik Woiwod, Michael Hemmer, Co-Trainer Oliver Lücke. Mittlere Reihe: HSG-Vorsitzender Uwe Just, Ann-Cathrin Oefner, Henrik Graichen, Michael Malik, Maximilian Bergold, Marc Strohl, Yaron Pillmann, Betreuer Thomas Gerst, Stellvertretender Aktivenleiter Frank Schmitt, Aktivenleiter Reiner Kegelmann. Vordere Reihe: Dennis Gerst, Daniel Wernig, Sebastian Schermuly, Fabian Tomm, Henrik Naß, Marius Brüggemann, Björn Christoffel. Es fehlt: Lucas Lorenz. Foto: scheiber

Hanau – „Unsere Vorbereitung ist noch nicht abgeschlossen“, sagt Oliver Schulz vor dem Punktrundenstart der HSG Hanau in der 3. Liga Mitte am Samstag (19. 30 Uhr) bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II, der Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar. VON PATRICK LEONHARDT

Für Schulz ist es das erste Trainerjahr beim Dritten der vergangenen Saison, für die Grimmstädter ist es die mittlerweile vierte Spielzeit in der 3. Liga.

„Großwallstadt und Nußloch haben andere Voraussetzungen als wir und machen den Titel wohl unter sich aus“, vermutet Schulz. Dahinter aber will er sich mit seinen Hanauern einordnen. „Wir nehmen den Kampf an“, sagt er. Nach zwei dritten Plätzen will die HSG wieder weit vorne mitmischen. Wohl wissend, „dass wir in der vergangenen Saison mit zwei Niederlagen mehr auch eine gute Runde gespielt hätten, aber nur Achter geworden wären“, meint Schulz.

Mit der Vorbereitung zeigte er sich nicht zufrieden, „sie war nur sehr holprig.“ Bedingt durch einen schwere Verletzung (Jannik Ruppert riss sich das Kreuzband), Fortbildung (Yaron Pillmann) und kleinere Blessuren fielen immer wieder einige Spieler aus. Neben Ruppert fällt damit nach Tarek Marschall (wechselte kurzfristig zum Bundesligisten HC Erlangen) ein weiterer wichtiger Baustein zumindest längerfristig aus. Die Ausfälle sollen aus den eigenen Reihen kompensiert werden. „Wir wollen uns als Verein verbessern. Dazu gehört auch, dass man Jungs mal ins kalte Wasser wirft, ihnen das aber auch zutraut“, sagt Schulz, der „bei den Jungs aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend ein gutes Gefühl“, hat. „Aber die jungen Spieler brauchen ihre Zeit. Sie machen Schritt für Schritt kleine Fortschritte und das ist gut so“, ist der Trainer zufrieden. Zeit brauchen auch die Neuzugänge Michael Malik (MSG Groß-Bieberau/Modau), Matthias Schwalbe (HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II) und Daniel Wernig (TV Hüttenberg), um sich zu integrieren und die erhofften Impulse zu setzen. „sportlich und menschlich passen die drei super zu uns“, sagt Oliver Schulz.

In der kommenden Saison wollen die Hanauer ein wenig variabler als in den vergangenen Jahren agieren. „Die stabile 6:0-Abwehr hat sich über Jahre etabliert, daran wollen wir auch festhalte“, erklärt Schulz. Aber eben nicht nur, gerade die Abwehr soll auf jeden Gegner individuell vorbereitet werden und flexibler werden. Wenn das gelingt, dann nähert sich auch die Vorbereitung ihrem Ende.

Kader

Tor: Sebastian Schermuly, Fabian Tomm, Henrik Naß (eigene Jugend) - Rückraum rechts: Matthias Schwalbe (HSG Dutzenhofen/Münchholzhausen II), Marc Strohl, Jannik Ruppert - Rückraum Mitte: Michael Hemmer, Jan-Eric Ritter - Rückraum links: Michael Malik (MSG Groß-Bieberau/Modau), Yaron Pillmann - Rechtsaußen: Daniel Wernig (TV Hüttenberg), Dennis Gerst, Björn Christoffel - Kreis: Yannik Woiwod, Henrik Graichen, Lucas Lorenz - Linksaußen: Marius Brüggemann, Maximilian Bergold

Abgänge: Tarek Marschall (HC Erlangen), Benedikt Müller (HG Oftersheim/Schwetzingen), Yannick Ahouansou (TSG Bürgel), Hannes Geist, Luca Matschat (beide Karriereende), Patrick Pareigis (pausiert)

Trainer: Oliver Schulz (Rot-Weiß Babenhausen) für Patrick Beer (pausiert)

Quelle: op-online.de

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