„30 Minuten im Winterschlaf“

Dieburg/Groß-Zimmern ‐ Die Handballerinnen der FSG Dieburg/Groß-Zimmern traten am letzten Wochenende als Außenseiter beim Landesliga-Spitzenteam SG Bruchköbel an. Mit einer 16:25-Niederlage im Gepäck fuhr die FSG wieder nach Hause und steht nun mit 2:8 Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz. Von Matthias Grimm

Trainer Gerhard Heberer hatte für die schwache erste Halbzeit seiner Mannschaft den passenden Kommentar parat: „30 Minuten Winterschlaf.“ Lediglich Torfrau Tamara Konscholki war von Anfang an wach und verhinderte noch Schlimmeres. Zu viele technische Fehler, darunter alleine neun Fehlpässe, erleichterten den Gegnerinnen die Abwehrarbeit. Ihrerseits agierte die FSG in der Defensive zu zögerlich, im Angriff mangelte es an Durchsetzungsvermögen.

Beim Seitenwechsel war das Spiel schon so gut wie entschieden, Bruchköbel nutzte die Defizite der FSG eiskalt aus und führte mit 15:6 Toren.

In der zweiten Halbzeit schien es, als stünde eine andere Mannschaft auf dem Feld. Auf einmal stimmten Kampfgeist und Einstellung – ein Phänomen, das in der vergangenen Saison häufig bei der zweiten Mannschaft aufgetreten war. Und in diesem Jahr stehen etliche ehemalige Spielerinnen der Zweiten im Landesliga-Kader.

Das Spiel war nun ausgeglichen, wurde aber nicht mehr richtig spannend. Dazu waren die Bruchköbelerinnen zu stark. Sie hielten die FSG stets auf Distanz, sodass diese nie eine echte Chance hatte, das Spiel noch zu drehen. Am Ende gewann der Favorit mit 25:16, womit die FSG auf einen Abstiegsrang in der Landesliga abgerutscht ist.

Am Sonntag gegen die HSG Langen

Am Sonntag um 15.30 Uhr spielt die FSG zuhause in der Schlossgartenhalle gegen die HSG Langen. Auch Langen hat lediglich zwei Punkte auf der Habenseite, was Hoffnungen auf Seiten der FSG weckt. Ein Heimsieg ist nun dringend erforderlich. Trainer Heberer sieht dem Spiel jedenfalls optimistisch entgegen: „In dieser Woche sollte es im Gegensatz zur letzten möglich sein, nahezu komplett und drei mal zu trainieren.“

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