19:21 im Oberliga-Derby gegen SG Bruchköbel

Mühlheimerinnen im Angriff zu harmlos

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Mandy Rauch von der SU Mühlheim (rechts) setzt sich gegen die Bruchköbelerin Patricia Krasnansky durch, warf aber auch nur zwei Tore.

Offenbach - Die SU Mühlheim verlor im Derby gegen Bruchköbel zwei Punkte im Oberliga-Abstiegskampf. Einen weiteren Schritt zur Landesliga-Meistereschaft machten die Handballerinnen der HSG Rodgau Nieder-Roden mit einem Heimsieg gegen Dornheim/Groß-Gerau.

Oberliga

SU Mühlheim – SG Bruchköbel 19:21 (11:12): Nach gutem Beginn der SU drehte Bruchköbel das Spiel, was vor allem an der schlechten Angriffsleistung der Mühlheimerinnen lag. Die Gastgeberinnen nutzten ihre Torchancen nicht, schlossen zu früh und unvorbereitet ab und erlaubten sich zu viele technische Fehler, was letztlich auch zu konditionellen Problemen führte. Das Fazit von Coach Dieter Petermann: „Meine Mädels haben in der Abwehr überzeugt, eine starke Jana Jung im Tor gab den nötigen Rückhalt. Im Angriff lernen wir einfach nicht aus unseren Fehlern und brachten uns damit wieder einmal um den dringend benötigten Sieg.“ Zwar verlor Mühlheim wichtige Punkte, hat als Vorletzter der Tabelle (7:19 Punkte) jedoch nur einen Zähler Rückstand zum rettenden Ufer.

Spielfilm: 3:0, 3:5, 4:8, 11:11, 11:12 - 11:15, 15:16, 17:17, 19:21

Zeitstrafen: 4:2 - 7m: 5/6 – 5/6

SU Mühlheim: Jung, Neubauer, Holzmann, Heintzemann, Zielinski, Stadter, Rotter (2), L. Noll (4), Schell, Ullrich, Ebert (8/5), Eichhorn (3), Rauch (2)

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Landesliga

HSG Nieder-Roden – HSG Groß-Gerau/Dornheim 32:18 (18:10): In der 22. Spielminute erwischte die Dornheimer Torfrau beim Tempogegenstoß die HSG-Angreiferin Anna Bretz mit beiden Händen im Gesicht, was eine Rote Karte zur Folge hatte. Danach nahm der Spitzenreiter Fahrt auf, zog davon und konnte gegen den Tabellenletzten viel experimentieren. So spielte Nieder-Roden vorne teils mit sieben Angreiferinnen, wodurch sich Feldspielerin Laura Keller auch als Torfrau beweisen konnte. Trainer Matthias Jünger: „Der Sieg mit 32:18 Toren geht völlig in Ordnung und spiegelt auch den Spielverlauf wider.“

Spielfilm: 3:1, 4:2, 6:3, 8:4, 10:5, 12:7, 14:7, 16:8, 17:9, 18:10 – 19:10, 21:10, 25:12, 28:14, 29:16, 31:17, 32:18

Zeitstrafen: 0:1 - Siebenmeter: 3/6 – 1/2

HSG Nieder-Roden: Neubauer, Kolb; Milner (1), Bretz (7), Pietschmann (1), K. Keller (3), L. Keller (2/1), Krings (1), Simon (4), Heßler (8/1), Passing, Resch (5/1)

TV Langenselbold - TSV Klein-Auheim 32:25 (16:11): In den ersten Minuten war die Partie noch recht ausgeglichen, bevor der TVL auf 13:5 davonzog. Zwar blieb es lange spannend, zum Ausgleich kam es aufgrund der schlechten Chancenverwertung des Tabellenelften Klein-Auheim jedoch nicht. Spielerin Carina Arena beklagte „einige technische Fehler, die zu sehr einfachen Toren für Langenselbold führten“.

Spielfilm: 1:1, 2:2, 7:4, 13:5, 16:11 - 17:11, 18:15, 32:25 - Zeitstrafen: 1:2

Klein-Auheim: Flath, Menge; Reichl (2), Kascky (5/3), Balkan (1), Bauer (2), Smyrek (1), Arena (1), Zitting (3), Lache, Habel (2/2), Rahmel (6), Born (2), Ricker

TSG Offenbach-Bürgel - FSG Odenwald 18:24 (6:11): Vor allem zu Beginn lief bei den TSG-Damen nichts zusammen. Besonders im Angriff fehlte die Struktur, zudem machte die wiederholte kollektive Abschlussschwäche der Mannschaft zu schaffen. Trainer Markus Rieth: „Es werden einfach zu viele gute Chancen benötigt, um ein Tor zu erzielen.“ Trotzdem kämpfte sich die Mannschaft noch bis auf 10:13 heran, machte aber zu viele technische Fehler. Nach der Niederlage rutschte die TSG mit 15:11 Punkten auf Platz acht.

Spielfilm: 0:5, 1:7, 4:8, 4:10, 6:11 - 10:13, 14:17, 14:20, 18:24

Zeitstrafen: 5:4 - 7m: 3/7 – 3/8

TSG Offenbach-Bürgel: Fenn, Rieth; Mastroserio (1), E. Specht, Kaiser (5/3), Giegerich, Jöckel (2), Fleischhacker, Tabery (1), Hoddersen (1), Kirschig (5), M. Specht (2), Müller (1)

HSG Weiterstadt - FSG Dieburg/Groß-Zimmern 29:21 (13:8): Dieburg/Groß-Zimmern (3. Platz) erwischte einen rabenschwarzen Tag – in allen Mannschaftsteilen lief nichts zusammen. So machte eine Vielzahl von technischen Fehlern der FSG sehr zu schaffen. Trainer Michael Fischer war bedient: „Eine ganz schwache Vorstellung meiner Mannschaft – da gibt es nichts schönzureden.“

Spielfilm: 2:0, 4:4, 5:5, 7:5, 10:6, 13:8 - 16:8, 19:10, 21:13, 26:16, 29:21

Zeitstrafen: 3:2 - 7m: 4/4 – 4/6

FSG Dieburg/Groß-Zimmern: Lopes, Schwarz; Albert (1), Böttcher (1), Wiedekind (1), Kater (3/2), Nikolov (2), Hapke (1), Heinze (3/1), S. Puknus (3/1), Untch (2), M. Puknus

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mag

Quelle: op-online.de

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