Nach fünf erfolgreichen Jahren endet Herzensangelegenheit

Kreisoberliga: Trainer Murat Kilinc verlässt 1. FC Langen

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Murat Kilinc (links) und „Pino“ Viola verlassen den 1. FC Langen.

Nach fünf sehr erfolgreichen Jahren trennen sich im Sommer die Wege vom 1. FC Langen und Trainer Murat Kilinc. „Es waren sehr schöne Jahre, aber jetzt wird es Zeit, erst einmal eine Pause und anschließend etwas Neues zu machen“, sagt Kilinc, mit dem auch sein langjähriger Co-Trainer, Giuseppe „Pino“ Viola, den Club aus der Fußball-Kreisoberliga Offenbach verlassen wird.

 

Langen – Kilinc und Viola sind im Sommer 2014 vom SC Hessen Dreieich und dessen Vorgängerclub SKG Sprendlingen zum 1. FC Langen gekommen. Die Langener waren bis dahin in vier Jahren dreimal abgestiegen, aus der Verbandsliga bis in die A-Liga durchgereicht worden.

„Murat und Pino haben den Fußball-Club wieder zurück auf die Fußball-Landkarte gebracht“, lobt Pedram Navidi vom Langener Spielausschuss seine beiden Trainer. „Wir sind den beiden sehr dankbar, auch dass sie es uns so frühzeitig mitgeteilt haben, so können wir uns jetzt in Ruhe umsehen.“

Navidi betonte nach der unglücklichen 1:2-Niederlage im Spitzenspiel in Seligenstadt, die junge Mannschaft habe Zukunft und Potential und man werde in der kommenden Saison den nächsten Anlauf zum Wiederaufstieg in die Gruppenliga nehmen. „Wir werden unseren Langener Weg weiter gehen, es wird sicher wenig Veränderungen im Kader geben. Der neue Trainer soll die erfolgreiche Arbeit von Murat Kilinc fortsetzen.“

„Langen ist eine Herzenssache, ich habe mich immer zu 100 Prozent mit dem Club identifiziert“, sagt Kilinc und lobt die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen. „Wir konnten immer in Ruhe arbeiten, hatten freie Hand.“

Vor fünf Jahren stellten Kilinc und Viola in Kürze eine Mannschaft zusammen, die gleich in ihrer ersten Saison ungeschlagen Meister in der A-Liga wurde. Zwei Jahre später gelang als Vizemeister in der Kreisoberliga der Aufstieg in die Gruppenliga. Doch ein Jahr später ging es unglücklich als Fünftletzter zurück in die Kreisoberliga.

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Der Wiederaufstieg wird in dieser Saison nur noch schwer zu erreichen sein. Die Langener haben als Tabellendritter fünf Punkte Rückstand auf den Zweiten, die TSG Mainflingen, die zudem noch eine Begegnung mehr zu spielen hat. „Die Mannschaft muss versuchen, die ausstehenden Spiele zu gewinnen, vielleicht können wir den Abstand ja noch einmal etwas verkürzen“, hat Navidi die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Schließlich wolle man „den beiden den bestmöglichen Abschied geben“. (rjr)

Quelle: op-online.de

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