Nach 7. Saisonniederlage in akuter Abstiegsgefahr

Groß-Zimmern (ht) ‐ Die Lage des FSV Groß-Zimmern in der Fußball-A-Liga Dieburg verschlimmerte sich durch eine 0:3-Niederlage beim SV Sickenhofen am elften Spieltag bedenklich. Nach der siebten Saisonniederlage rutschte das Team von Trainer Ralf Rott auf den 16. Platz ab.

Für viele unerwartet, schwebt der FSV damit in großer Abstiegsgefahr. Klar, dass es im Lager des Groß-Zimmerer A-Ligisten etwas rumort. In der letzten Woche trafen sich Vorstand und Spieler mit dem Trainer. Heraus kam, dass der FSV-Vorstand seinem langjährigen Trainer unverändert die volle Rückendeckung bietet und Ralf Rott trotz der sportlichen Misere weiterhin das uneingeschränkte Vertrauen hat.

In Sickenhofen verpasste der FSV die erste Großchance des Spiels und eine mögliche 1:0-Führung. Groß-Zimmern begann gut. Die Gastgeber kamen erst mit zunehmender Spieldauer auf, stellten dann aber das klar stärkere Team.

Rott: „Hoffe im nächsten Spiel auf den Befreiungsschlag“

SV-Angreifer Kevin Da Silva erzielte in der 21. Minute die verdiente Führung der Hausherren und setzte fünf Minuten vor der Pause auch das 2:0 drauf. Er nutzte zwei individuelle Fehler der Gästehintermannschaft. Damit nicht genug, gelang ihm eine Minute nach dem Seitenwechsel auch noch das 3:0, knapp 50 Spielminuten hatten Sickenhofen genügt, den FSV zur Strecke zu bringen.

Nachdem Sickenhofens Sampaio eine Viertelstunde vor dem Ende die rote Karte sah, spielte der FSV in Überzahl. Gegen die stabilen Platzherren gelang aber nichts Zählbares mehr, Sickenhofen ließ keinen Zweifel am verdienten Heimsieg aufkommen. FSV-Trainer Ralf Rott sagte: „Jetzt ist eingetreten, was ich vor der Saison schon gesagt hatte, wir stecken im Abstiegskampf. Ich hoffe im nächsten Heimspiel auf den nötigen Befreiungsschlag. Es gilt Vollgas zu geben, ordentlich zu arbeiten und zu trainieren“.

Es spielten: Engel – Rynkowski, Barthelmes (40. Flegel), Conner – Stroh, Zeyrek, Dennis Misev (46. Dejan Misev), Cakmak, Stelzer - Celik, Oberthauser.

Am kommenden Sonntag gastiert mit dem KSV Urberach der Tabellensechste beim FSV. Ein undankbarer Gegner für einen Befreiungsschlag. Die Urberacher verloren bisher erst eine Ligapartie, spielten fünfmal Remis und holten fünf Siege.

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