„Querpass vor dem leeren Tor“

Nächster Schritt bei Fusion zwischen BSC 99 und SG Rosenhöhe

Offenbach - Der nächste Schritt zur möglichen Vereinskooperation im Offenbacher Südwesten: Wie Manfred Ginder vom städtischen Sportmanagement berichtet, holen sich die Vorstände von BSC 99 und SG Rosenhöhe für die nächste Gesprächsrunde im März in Heide Klabers die Vorsitzende der JSK Rodgau ins Boot.

Der Jügesheimer Großverein mit mehr als 3000 Mitgliedern ist im vergangenen Sommer im zweiten Anlauf durch die Fusion aus TGM SV und TGS entstanden. „Der BSC 99 und SG Rosenhöhe werden weiter Gespräche führen, wie sie künftig zusammenarbeiten können. In Heide Klabers holen sie sich fachmännische Unterstützung, sie hat schon ihre Zusage gegeben. Die Stadt Offenbach ist nur der Moderator. Aber auf diese Art und Weise können wir sehen, ob wir uns auf einen gemeinsamen Weg begeben können. Ende März, Anfang April wissen wir mehr. Aber es ist immer schwierig, den Einstieg zu finden“, sagt Ginder.

SGR-Vorsitzender Thomas Daniel sagt: „Wir können uns mit dem BSC 99 über Kooperationen weiter annähern, können die Sportstunden für den jeweiligen Nachbarclub öffnen und sehen, wie es läuft.“ Der ehemalige Torwart ergänzt in der Fußballersprache: „Und wenn es läuft, ist das ein Querpass vor dem leeren Tor.“ Soll heißen: Für ihn ist eine Fusion denkbar. Aber darüber müssen die Mitglieder entscheiden.

Vor allem der BSC hatte zuletzt über Mitgliederschwund und fehlende Ehrenamtler geklagt. Vorsitzender Vero Schumacher meinte, dass die Vereine in diesen schwierigen Zeiten mehr zusammenarbeiten müssen und ergänzte, dass TGM SV und TGS Jügesheim gezeigt hätten, wie es geht. (app)

Unentschieden bei SG Rosenhöhe gegen JSK Rodgau: Bilder

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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