Nieder-Roden gewinnt in Klein-Krotzenburg

Nebojscha Nikolov entscheidet Kreisderby

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Gökmen Sinan (Mitte) brachte die SGN in Führung, Germanias Enrico Puglisi sah die Rote Karte.

Mit einem 2:0-Sieg im Offenbacher Kreisderby bei Germania Klein-Krotzenburg startete die SG Nieder-Roden erfolgreich in die Saison der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost. Dagegen trennten sich die SG Bruchköbel und der SV Pars Neu-Isenburg torlos.

Offenbach

Germania Klein-Krotzenburg - SG Nieder-Roden 0:2 (0:1)
„Aufgrund der ersten Hälfte haben wir verdient verloren, da hatten wir Glück, dass uns Nieder-Roden hat zappeln lassen. In der zweiten Hälfte haben wir uns ganz anders präsentiert, dann aber eine Rote Karte kassiert“, sagte Germania-Trainer Mirko Leuschner. Zufrieden war SGN-Coach Roland Gerhardt: „Der Sieg war hochverdient, wir haben viele Chancen liegen lassen.“

Zwischen der 20. und 24. Minute hätte die SGN im Duell zweier ersatzgeschwächter Teams die Germania abschießen können, doch Benedict Ring schoss über das Tor, Janis Wagner vergab einen Strafstoß und Luis Friedrichs trat über den Ball. Gökmen Sinan brachte die Gäste schließlich mit einem Abstauber in Führung (40.). Nach der Pause steigerten sich die Gastgeber, nach dem Platzverweis für Enrico Puglisi (60.) ergaben sich für die SGN immer wieder Konterchancen, von denen der eingewechselte Nebojscha Nikolov eine einköpfte (86.).

Germania Klein-Krotzenburg: Aschenbach; Schösser, Lutz (82. Eckert), Schuschkleb, Tomic, Thomas, Zocco, Cofone, Puglisi, Dallal (46. Iantorno), Renner

SG Nieder-Roden: Piesker; Tatar, Ternay, Jäger, Leue, Ring (80. Nikolov), Demirtas, Roth (57. Schwäbe), Friedrichs, Wagner, Sinan (83. Kiefer)

Tore: 0:1 Sinan (40.), 0:2 Nikolov (86.) - Rote Karte: Puglisi (Germania, 60., Beleidigung eines Gegenspielers) - Bes. Vork.: Aschenbach (Germania) hält Foulelfmeter von Wagner (22.)

SG Bruchköbel - SV Pars Neu-Isenburg 0:0
Die beiden Aufstiegsanwärter egalisierten sich in einem ausgeglichenen Spiel über weite Strecken. Bitter für die Gastgeber: Spielmacher Dorian Ahouandjinou sah in der 65. Minute wegen groben Foulspiels die Rote Karte.

In der ersten Hälfte bereitete Ahouandjinou die beiden besten Bruchköbeler Torgelegenheiten mustergültig vor, doch Felix Tugend brachte beim Abschluss den Ball jeweils nicht im Tor unter. Die beste Gelegenheit für Pars hatte Manuel Profumo in der 27. Minute auf dem Schlappen. In Hälfte zwei blieben Torraumszenen Mangelware, im Endeffekt konnten beide Teams mit dem Unentschieden gut leben. Pars, mit dem kurzfristig verpflichteten Maziar Namavizadeh – der 25-jährige Iraner (ehemals FSV Frankfurt) war mit dem SV Röchling Völklingen in diesem Jahr nur knapp am Aufstieg in die Regionalliga gescheitert – in der Startelf, war in Überzahl leicht überlegen, fand gegen eine gut verteidigende SGB-Elf aber kaum die richtigen Mittel.

SV Pars: Ivkic - Ruslanbekov, Kristo (60. Öztas), Topcagic, Namavizadeh, Profumo, Ljubicic, Alempic, El Makrini (75. Bentayyate), Mamay, Stoleru

Rote Karte: Ahouandjinou (Bruchköbel, 65.) (leo/fs)

Quelle: op-online.de

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