Nur ein Zähler aus zwei „Endspielen“ für die 03er

Hessenliga: Neu-Isenburg gibt sich noch nicht auf

Nach nur einem Zähler aus den beiden „Endspielen“ gegen Buchonia Flieden (1:1) und Hünfelder SV (0:1) sind die Chancen der Spvgg. 03 Neu-Isenburg auf den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga deutlich gesunken.

Neu-Isenburg – Mit sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer nehmen die 03er weiter den letzten Tabellenplatz ein. Am Samstag (15 Uhr) geht es zum FSC Lohfelden, einem weiteren direkten Konkurrenten.

„Lohfelden ist auch nicht stärker als Flieden oder Hünfeld. Wir müssen nur mal das Tor treffen“, sagt 03-Trainer Peter Hoffmann. Denn im Abschluss, da lag zuletzt das große Manko der Neu-Isenburger. Dabei verfügen die 03er in Carlos McCrary (81 Hessenliga-Partien/36 Tore), Marc Züge (48/12) oder Aljoscha Atzberger (47/6) über Offensivspieler, die wissen, wo das Tor steht. Und Zugang Dario Stange traf in drei Einsätzen auch schon zweimal.

Dennoch ließen die Neu-Isenburger vor allem gegen Flieden, aber auch gegen Hünfeld beste Torchancen ungenutzt. „Das ist auch eine Frage der Qualität“, stellte Hoffmann nach dem Hünfeld-Spiel fest. Und auch die Nerven spielen aktuell eine große Rolle, im zweiten Hessenliga-Jahr wird es schwer, die Klasse erneut zu halten.

„Wir geben noch nicht auf, auch wenn die Spiele weniger werden“, erklärt Hoffmann, „wir wollen uns in Lohfelden gut verkaufen und versuchen, zu gewinnen. Die Leistung stimmte zuletzt, jetzt müssen wir auch mal den Abschluss finden. Das würde ich den Jungs gönnen. Wir müssen vor dem Tor ein bisschen abgezockter werden.“

Bilder: Neu-Isenburg verliert gegen Griesheim

Lohfelden weist, ebenso wie Hünfeld und Viktoria Griesheim, sieben Punkte Vorsprung auf die Neu-Isenburger auf, liegt damit noch in Reichweite. „Die müssen auch gewinnen. Gerade in einem Heimspiel, wenn es gegen den Tabellenletzten geht“, erwartet Hoffmann einen hoch engagierten Gegner. Der sich zudem für die jüngste 0:6-Pleite im Auswärtsspiel in Flieden revanchieren will.

Personell schöpft Hoffmann, der zu Wochenbeginn selbst aus gesundheitlichen Gründen im Training fehlte, aus dem Vollen. Die Qual der Wahl ist so groß, dass Paul Schellhorn und Neuzugang Ahmed Diack in der vergangenen Woche in der zweiten Mannschaft (6:2-Sieger gegen den TV Dreieichenhain) spielten. Die Bank des Hessenligisten war mit sieben Spielern dennoch bis auf den letzten Platz besetzt. (leo)

Quelle: op-online.de

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