Mit Stolz und Freude ins größte Spiel

Hessenpokal: SV Pars Neu-Isenburg trifft auf Hessenligist Stadtallendorf

Maziar Namavizadeh (Mitte) spielte vor zwei Jahren mit dem FSV Frankfurt in der Regionalliga gegen Stadtallendorf. Am Mittwoch trifft der Angreifer mit dem Gruppenligisten SV Pars auf den Hessenliga-Zweiten. Foto: Hartenfelser
+
Maziar Namavizadeh (Mitte) spielte vor zwei Jahren mit dem FSV Frankfurt in der Regionalliga gegen Stadtallendorf. Am Mittwoch trifft der Angreifer mit dem Gruppenligisten SV Pars auf den Hessenliga-Zweiten.

Es ist das größte Spiel in der erst knapp sechsjährigen Vereinsgeschichte: Im Achtelfinale des Fußball-Hessenpokals empfängt Gruppenliga-Spitzenreiter SV Pars Neu-Isenburg morgen Abend um 20 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Zeppelinheim den Hessenliga-Zweiten Eintracht Stadtallendorf.

Neu-Isenburg – Der Regionalliga-Absteiger reist als Favorit an, doch die heimstarken Neu-Isenburger wollen ordentlich Paroli bieten und spekulieren insgeheim auf eine Pokalüberraschung. „Wir haben zwar auch zwei, drei Spieler in unseren Reihen, die schon höherklassig gespielt haben, doch in Sachen Tempo und Athletik ist eine Mannschaft wie Eintracht Stadtallendorf schon eine hohe Hausnummer für uns“, sagt Pars-Trainer Sasan Tabib, der den Gegner zuletzt beim SC Waldgirmes (1:1) beobachte.

Generell hat Tabib an die Eintracht gute Erinnerungen, denn als Trainer in der Hessenliga schlug er Stadtallendorf sowohl mit Germania Ober-Roden als auch mit Rot-Weiss Frankfurt. Beim 5:0 in der Liga gegen den FSV Bad Orb schossen sich die Jungs des Gruppenliga-Spitzenreiters warm. „Wir müssen natürlich an die Liga denken, die hat Priorität“, so Tabib.

Nichtsdestotrotz erhofft er sich gegen das Hessenliga-Spitzenteam eine ansehnliche Zuschauerkulisse. Generell ist das Interesse an den Heimspielen in der Liga trotz guten Fußballs eher gering. Am fehlenden Erfolg kann es nicht liegen, denn seit etwa einen Jahr ist der SV Pars zu Hause ungeschlagen.

Die schweren Verletzungen der Führungsspieler Ahmet Sahinler (Ellbogenbruch) und Dejan Alempic (gebrochener Mittelfuß) schmerzen, mit Bilal El Makrini fehlt zudem eine gefährliche Spitze. „Alles andere als ein mittelhoher Sieg für Stadtallendorf wäre eine Überraschung, doch wir freuen uns auf das Spiel, gehen voller Stolz rein und werden unser Bestes geben“, sagt Tabib.

fs

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare