Neuer Trainer braucht Zeit für seine Ideen

Babenhausen (leo) ‐ Wo die Handballer der SG Rot-Weiß Babenhausen in der kommenden Saison spielen, ist noch offen. Der Aufsteiger kämpft in der Oberliga Hessen gegen den Abstieg, hat aber noch alle Chancen, diesen zu verhindern. Am Samstag (18 Uhr) gastierten die „Löwen“ beim Tabellenvierten SG Wallau, gegen den die Mannschaft von Trainer Ante Pralas im Hinrundenspiel mit 32:36 unterlegen war.

Klar ist aber das „wie“ der Handball in Babenhausen aussehen soll. „Mit der Verpflichtung von Christian Seliger als neuen Trainer haben wir ein klares Zeichen für modernen, hochklassigen Handball gesetzt“, spricht Rot-Weiß-Abteilungsleiter Andreas Bludau von der „richtigen Weichenstellung“. Mit dem derzeitigen A-Jugendtrainer der HSG Nieder-Roden planen die Babenhausener eine längerfristige Zusammenarbeit. „Weil er bei seiner Spielphilosophie Zeit braucht, um seine Ideen zu verwirklichen“, erklärt Bludau.

Mit Christian Seliger und Ante Pralas, der weiterhin die Jugend coachen wird, besitzten die „Löwen“ zwei A-Lizenzinhaber in ihren Reihen. „Das zeigt, wo wir hinwollen“, erklärt Bludau. Babenhausen will sich mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs längerfristig in der Oberliga etablieren.

Im aktuellen Kampf um den Klassenerhalt ist der Abteilungsleiter zuversichtlich: „Mit Tillmann Werner haben wir uns noch einmal verstärkt. Auch sein Verein Groß-Umstadt, der ihn mit einem Doppelspielrecht ausgestattet hat, ist daran interessiert, dass wir nicht absteigen, um die Region weiter zu stärken.“

Quelle: op-online.de

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