HSG trifft auf Überraschungsteam aus Fürstenfeldbruck

Nieder-Roden holt drei Linkshänder

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Alexander Weber (links, im Spiel gegen den TV Großwallstadt) trifft mit der HSG Rodgau Nieder-Roden auf den Tabellenzweiten Fürstenfeldbruck.

Nieder-Roden - Gegen Fürstenfeldbruck haben die HSG-Handballer noch eine Rechnung offen. Für die neue Saison verpflichteten die Rodgauer drei Linkshänder.

„Das ist die absolute Überraschungsmannschaft der Saison“, sagt Alexander Hauptmann, Trainer beim Handball-Drittligisten HSG Rodgau Nieder-Roden, über den nächsten Gegner TuS Fürstenfeldbruck (Samstag, 19.30 Uhr). In der vergangenen Saison verhinderten die Südbayern den Abstieg nur, weil der MTV Vorsfelde, sportlicher Aufsteiger aus der Niedersachsen-Oberliga, auf die 3. Liga verzichtete und sich Fürstenfeldbruck in einer Dreier--Relegation durchsetzte. Nun steht der TuS auf dem zweiten Tabellenplatz, erreichte zuletzt sogar gegen Spitzenreiter TV Hüttenberg ein 22:22. Ein Einbruch im Laufe der Saison, den viele erwarteten, blieb bisher aus. „Wir haben allerdings ein Heimspiel und das wollen wir gewinnen“, erklärt Hauptmann. Immerhin siegte die HSG zuletzt vor eigenem Publikum dreimal in Folge. Und nach der 22:28-Niederlage im Hinrundenspiel ist noch eine Rechnung offen.

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Die freien Tage über Ostern nutzten die Nieder-Rodener, um die Personalplanungen für die kommende Runde voranzutreiben. Vor allem die rechte Seite wird sich verändern, nachdem in Sergej Zutic (SG Bruchköbel) und Björn Christoffel (unbekannt) zwei Linkshänder den Drittligisten verlassen. Vom designierten Oberliga-Absteiger aus Obernburg kommen in Felix Hain (26) und Henning Schopper (19) zwei torgefährliche Linkshänder nach Rodgau. „Felix ist ein kompletter Spieler, der auch in der Deckung richtig zupacken kann. Zudem bringt er reichlich Erfahrung mit und behält in kritischen Situationen den Überblick“, zeigt sich Hauptmann vom Ex-Kirchzeller Hain ebenso angetan wie von Schopper: „Henning ist ein Riesentalent auf Rechtsaußen, hat eine exzellente Ausbildung in der TVG-Akademie erhalten und ist trotz seines jungen Alters schon sehr variantenreich im Wurfverhalten.“ Dazu gesellt sich in Tim Schneider ein weiterer Linkshänder, der derzeit noch für die Hanauer A-Jugend in der Bundesliga auf Torejagd geht. (Leo)

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Quelle: op-online.de

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