Nieder-Roden II kassiert zweite Niederlage

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Andreas Jeitner (links) steuerte 7 Tore bei zum überraschenden 36:35-Sieg des HSV Götzenhain gegen Babenhausen.

Offenbach ‐ Tabellenführer HSG Nieder-Roden II kassierte in der Handball-Landesliga der Männer mit dem 27:38 bei der daheim weiter ungeschlagenen HSG Stockstadt/Mainaschaff ihre zweite Saisonniederlage. Die SG Rot-Weiß Babenhausen allerdings nutzte den Nieder-Rodener Ausrutscher nicht, verlor beim HSV Götzenhain 35:36, so dass Nieder-Roden II mit 26:4 Punkten weiter vor Babenhausen (24:6) die Tabelle anführt. Von Jonas Müller

HSG Stockstadt/Mainaschaff – HSG Nieder-Roden II 38:27 (15:16).

Zeitstrafen: 3:6 - 7m: 4/4 – 7/10

Spielfilm: 3:4, 10:12, 14:15, 15:16; 16:16, 2017, 20:19, 26:20, 31:25, 38:27

HSG Nieder-Roden II: Höschler, Simowsky; Seitel (7), Meincke (5/3), Bartoszewicz (4/4), Knaf (4), Voltz (3), Engel (2), Quadt (1), Ignacy (1)

Die HSG Stockstadt/Mainaschaff wahrte in ihren Heimspielen ihre weiße Weste (16:0 Punkte), steht auf Grund ihrer rätselhaften Auswärtsschwäche mit insgesamt 17:13 Punkten aber nur auf Rang acht der Tabelle. Bis zum 20:19 in der 40. Minute hielten die Nieder-Rodener das Spiel offen, dann setzte sich die Gastgeber auf 26:20 ab. Nieder-Roden schaffte es nicht, Kenny Rosenberger unter Kontrolle zu bekommen, sodass er im Angriff nach belieben zum Torwurf kam. Bei insgesamt 27 Fehlwürfen und 16 zusätzlichen Ballverlusten waren die Ursachen für die zweite Niederlage schnell gefunden.

Bei dieser Anzahl an Fehlwürfen und technischen Fehler ist es kein Wunder, wenn man in dieser Deutlichkeit verliert. Erst haben wir den Torhüter warm geworfen, dann haben wir in der Abwehr viel zu nachlässig agiert. Stockstadt hat überdurchschnittlich gespielt und wir blieben weit hinter unserem Potenzial zurück“, befand Nieder-Rodens Trainer Lars Jung. Ab dem 31:25 (53.) gaben sich die Nieder-Rodener geschlagen und ließen das Ergebnis in die Höhe klettern.

Götzenhain überrascht sogar den eigenen Trainer

HSV Götzenhain – SG Rot-Weiß Babenhausen 36:35 (18:16).

Spielfilm: 3:3, 8:3, 9:7, 16:10, 18:16 - 21:21, 25:21, 28:23, 31:30, 33:30, 34:35, 36:35 Zeitstrafen: 11:7 - Rot: Stoffel (SG, 41., 3. Zeitstrafe) - 7m: 4/4 – 6/11 HSV Götzenhain: Buoali; Schulz (12), Stolle (7), Jeitner (7/4), Iserinc (3), Kauf (2), Merk (2), Öhlenschläger (2), Voss (1) SG RW Babenhausen: Sahm, Kettler; Hollnack (12/4), Herrmann (8), Kütemeier (6), Gotta (4/1), Pullmann (2), Seipel (1), Stoffel (1)

Der HSV Götzenhain behielt auch im siebten Heimspiel seine weiße Weste und bescherte der SG RW Babenhausen am Samstag eine verdiente Niederlage, wie beide Trainer feststellten. Zu keinem Zeitpunkt bekam die SG das Spiel in den Griff, mehrfach lag das Team von Ante Pralas mit fünf oder sechs Toren zurück. Nur in den letzten Spielminuten gab der Tabellenfünfte Götzenhain die Führung einmal aus der Hand, acht Sekunden vor Schluss erzielten die Gastgeber aber doch den Siegtreffer. Die verbliebene Zeit reichte für die Babenhausener nicht mehr, um erfolgreich zum Torwurf zu kommen. Nach einer schwachen ersten Hälfte spielte die SG in den zweiten 30 Minuten fast durchgängig in offener Manndeckung, aber ohne Erfolg.

Trainer Ante Pralas zeigte sich enttäuscht: „Das war teilweise unterirdisch schlecht von uns. Ein Sieg wäre hochgradig unverdient gewesen, wir haben mal wieder erst am Spielende angefangen zu kämpfen. Wir spielen viel zu inkonstant, um in dieser Saison noch einmal etwas mit dem Aufstieg zu tun zu haben.“ Sein Gegenüber Hans Kunkel war überrascht und erfreut über die zwei Punkte: „Damit hatte ich nicht gerechnet, wir haben heute sehr ordentlich gespielt. Wir haben die Gegenstöße des Gegners gut unterbunden. Iteb Bouali im Tor und Jens Schulz mit seinen 12 Toren ragten heraus.“

HSG Hanau – TuS Griesheim 34:27 (16:14)

Zeitstrafen: 7:9 - 7m: 6/9 – 6/7 HSG Hanau: Springer, Heuser; Siegmund (9/2), Dietrich (5/3), Corell (5), Schwab (4), Kupferschmidt (3), Ostermann (3), Jilg (2), Kukla (1/1), Ruth (1)

Seit vier Spielen ungeschlagen, zum zweiten Mal gegen die TuS Griesheim zwei Punkte geholt: Nach dem Sieg am grünen Tisch in der Hinrunde gewann die HSG Hanau dieses Mal dank ihrer sportlichen Leistung. Bis zur 25. Minute lagen die Hanauer noch zurück, dann gelang aber der erste Ausgleich. Zur Pause führte die HSG 16:14. Das Team kam nach der Pause hoch motiviert aus der Kabine und zog innerhalb von fünf Minuten auf 20:14 davon. „Da war der Wille der Griesheimer schon gebrochen, davon hat sich unser Gegner nicht mehr erholt. Wir haben die beste kämpferische Leistung der Saison gezeigt“, bilanzierte der zufriedene HSG-Betreuer Stefan Petri. Die HSG (21:9) hat nun noch drei Punkte Rückstand auf Babenhausen (24:6).

TSG Bürgel – TSV Modau 30:33 (13:14)

TSG Bürgel: Dins, Thiemann; N. Lenort (10/7), S. Lenort (5), Käseberg (5), Nubert (4), Denhardt (4), Geyer (2)

Quelle: op-online.de

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