Von letzten 62 Punktspielen nur eines verloren

Nieder-Roden marschiert weiter

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Pascal Schwäbe aus dem Verbandsligateam der TS Ober-Roden wechselt zum Kreisoberliga-Tabellenführer SG Nieder-Roden.

Offenbach - Nach etwas mehr als der halben Saison hat sich in der Fußball-Kreisoberliga Offenbach ein Dreikampf um die Meisterschaft und den Aufstiegsrelegationsplatz herauskristallisiert. Von Rolf Joachim Rebell 

Tabellenführer SG Nieder-Roden (41 Punkte) und die punktgleiche TSG Neu-Isenburg haben nur zwei Zähler Vorsprung auf den drittplatzierten SV Pars Neu-Isenburg. Alle anderen Teams sind schon weit zurückgefallen.
Mit der SGN und dem SV Pars sind zwei Aufsteiger ganz vorne dabei. Überragend ist die Ausbeute der SG Nieder-Roden, die in den vergangenen zwei Jahren seit November 2015 von seitdem ligaübergreifend 62 Punktspielen nur eines verloren hat - am letzten Spieltag der vergangenen Saison, als die Meisterschaft längst gesichert war. Nach dem Aufstieg hat noch keine Mannschaft des Team von Trainer Roland Gerhardt bezwungen, die bisher zwölf Siege und fünf Unentschieden geholt hat. „Es lief auch optimal, über Plan, besser geht es kaum“, freut sich Gerhardt: „Die Mannschaft hat sich schnell in der neuen Liga zurecht gefunden und gesehen, dass sie sehr gut mithalten kann.“ Vom ursprünglichen Saisonziel (Platz 5 bis 8) ist die SG Nieder-Roden abgerückt. „Wir wollen so lange wie möglich vorne mitmischen und wenigstens unter die ersten fünf Mannschaften kommen“, sagt Gerhardt. Dazu hat man sich in der Winterpause noch einmal verstärkt. Die Wechsel von Florian Jäger von Germania Ober-Roden und Pascal Schwäbe von der TS Ober-Roden stehen bereits fest.

Verstärken möchte sich auch der SV Pars Neu-Isenburg. „Wir waren mit unserem Saisonstart nicht ganz zufrieden, haben uns dann aber gut gefangen“, sagt Trainer Sasan Tabib. Zwei Niederlagen hat der SV Pars einstecken müssen, 2:5 in Dietesheim und 3:5 im Derby bei der TSG Neu-Isenburg. „Wir haben die Situation danach ganz ruhig und sachlich analysiert, haben keinen sinnlosen Aktionismus betrieben“, sagt Tabib. Mit neun Siegen und einem Remis haben sich die Neu-Isenburger danach bis auf zwei Zähler an die Spitze herangekämpft.

Nieder-Roden punktet in Bieber: Bilder

Über die besten Torjäger verfügt die SG Heusenstamm-Zrinski. Daniel Konczalla und Christian Steinheimer trafen jeweils 20 Mal ins Tor der Gegner. Die meisten Treffer hat der VfB Offenbach erzielt, traf in 17 Spielen schon 59 Mal (3,5 pro Spiel). Beide Teams haben aber zu viele Gegentreffer kassiert, so dass sie in der Tabelle zurückgefallen sind. Die drei Teams an der Spitze weisen dagegen die beste Defensivbilanz auf.

Quelle: op-online.de

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