Bei Nieder-Roden muss alles passen

Nieder-Roden - Die HSG Nieder-Roden steht gegen die TSB Heilbronn-Horkheim vor einer schweren Aufgabe, will aber auch im neunten Heimspiel der Saison ungeschlagen bleiben.

Ihren Rückrundenauftakt in der 3. Liga Süd absolvierten die Handballer der HSG Nieder-Roden mit dem 28:23-Sieg beim Tabellenletzten TSG Münster bereits erfolgreich zwei Tage vor Weihnachten. Nun steht für die Mannschaft von Trainer Alexander Hauptmann am Samstag (19.30 Uhr) gegen den Vierten TSB Heilbronn-Horkheim das erste Heimspiel der zweiten Saisonhälfte an.

Während Nieder-Roden als Tabellensechster um den Klassenerhalt kämpft, mischt Heilbronn noch im Titelrennen mit. „Die TSB Heilbronn-Horkheim bleibt für mich der absolute Topfavorit“, sagt Hauptmann. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Baden-Württemberger erst ein Auswärtsspiel (in Herrenberg) gewannen. Die TSB verlor die Spitzenspiele in Konstanz und Friedberg „und erwischte Großsachsen, als die ihre beste Phase hatten“, erklärt der HSG-Trainer. Zuletzt spielte Heilbronn in fremden Hallen dreimal hintereinander unentschieden. Mit Markus Schumacher verfügen die „Hunters“, wie sich der Verein selbst nennt, nach Meinung vieler Experten über den komplettesten Spieler der Liga, der allerdings jüngst seinen Abgang zum Saisonende verkündete. Der Rückraumschütze erzielte bereits 75 Feldtore für die Heilbronner. Auch der ehemalige Zweitligaspieler Sebastian Seitner (HV Stuttgarter Kickers) ist ein Routinier und Leistungsträger.

Das Hinrundenspiel verloren die Nieder-Rodener mit 27:35, boten dem Titelaspiranten aber über weite Strecken Paroli und hielten die Partie bis Mitte der zweiten Hälfte offen. „Heilbronn ist schon ein großes Kaliber, das wird sehr schwer. Um diese Mannschaft zu schlagen, muss schon alles passen“, weiß Alexander Hauptmann.

Bei fünf Siegen und drei Unentschieden sind die „Baggerseepiraten“ vor eigenem Publikum noch ungeschlagen und hoffen auch gegen den Tabellenvierten auf eine Überraschung. Bis auf Christopher Prinz (Schnittverletzung an der Hand) sind alle Spieler fit. Die HSG trainiert seit elf Tagen, absolvierte am Wochenende ein Kurztrainingslager in eigener Halle und hatte gestern ihren ersten freien Tag seit Trainingsbeginn.

leo

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Archiv Eyßen

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare