Die SG bleibt 2016 ungeschlagen, 29 Siege in 30 Spielen

Kreisliga A: Niederlage? Kennt man in Nieder-Roden nicht

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Routinierter Mittelfeldstratege. Der Nieder-Rodener Jens Wöll (rechts) im Duell mit Alexander El Fatimi vom FC Germania Bieber.

Rodgau - Das Fußballjahr 2016 bleibt der SG Nieder-Roden in bester Erinnerung. Denn erfolgreicher kann ein Team kaum sein. 30 Punktspiele absolvierten die Rodgauer in der Kreisliga A Ost. Von Holger Appel 

29 Mal gingen sie als Sieger vom Feld, ein Mal spielten sie unentschieden (107:18 Tore). Die letzte Niederlage kassierten sie am 22. November 2015 – 1:3 gegen Mainflingen. Insgesamt ist die SGN seit 32 Punktspielen ungeschlagen. Nieder-Roden, im Sommer 2015 aus der Kreisoberliga Offenbach abgestiegen, kam damals in der neuen Liga nur langsam in Schwung. Aber dann legte die Mannschaft von Trainer Roland Gerhardt los, siegte 13 Mal in Folge (43:6 Tore), kam als Dritter aber nicht mehr an Meister VfB 1900 und den Zweiten Espanol Offenbach heran.

In dieser Saison setzten die Nieder-Rodener ihre Serie fort, gewannen 16 von 17 Spielen (64:12 Tore), spielten nur gegen Verfolger Teutonia Hausen unentschieden. „Das ist wirklich ein tolles Jahr“, sagt der 53 Jahre alte Gerhardt. Ganz überraschend kommt der Erfolg aber nicht. In Jens Wöll und Ex-Profi Mirnes Mesic (20 Saisontore) hat er zwei erfahrene und überragende Spieler im Kader, die das Team führen. „Insgesamt haben wir aber 17, 18 Akteure, die super zusammenpassen. Die Trainingsbeteiligung ist klasse. Ich kann rotieren lassen, jeder kommt auf seine Einsatzzeiten“, berichtet der Trainer, der auch ein dickes Kompliment für die ehrenamtlichen Helfer um Patrick Ott übrig hat.

Hausen und Nieder-Roden teilen sich die Punkte

Alle aktuellen Spieler stehen auch nach der Winterpause bereit, sie wollen unbedingt zurück in die Kreisoberliga. Gerhardt, der in Dudenhofen wohnt und mit dem Fahrrad zum SGN-Platz kommen kann, hat zunächst bis Saisonende zugesagt. Er kann sich aber vorstellen, länger zu bleiben. Kein Wunder angesichts dieser Bilanz.

Quelle: op-online.de

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