Nieder-Roden noch einmal gefordert

Nieder-Roden - (mos) Die HSG Nieder-Roden erwartet in der Handball-Oberliga der Männer mit dem TV Hersfeld am Sonntag (18 Uhr) die Mannschaft der Stunde. Die Nordhessen (6./22:18 Punkte) sind seit neun Spielen ungeschlagen, haben dabei beachtliche Remis gegen Tabellenführer Baunatal und die HSG D/M Wetzlar II erkämpft.

Das jüngste Remis vorigen Samstag gegen den abstiegsgefährdeten TSV Pfungstadt war allerdings enttäuschend. Nichtsdestotrotz dürfte das Spiel noch einmal eine echte Herausforderung für die Nieder-Rodener werden, die in den letzten sechs Saisonspielen ihren zweiten Tabellenplatz verteidigen wollen und dabei noch nach Baunatal, Wetzlar und Bruchköbel müssen. „Es ist gut, dass wir noch einige starke Gegner haben. So bleibt die Spannung erhalten“, sagt HSG-Spielertrainer Alexander Hauptmann, „gegen Hersfeld wird sich zeigen, ob wir es schaffen, alle Heimspiele bis auf das eine gegen Baunatal zu gewinnen.“ Seit der 25:36-Hinspielniederlage hat sich Hersfelds Trainer Markus Pregler, Ex-Profi von MT Melsungen und SC Magdeburg, öfter selbst eingewechselt, die Deckung stabilisiert und damit den Hersfelder Aufschwung begründet.

Bei der HSG Nieder-Roden wurden derweil weitere Weichen für die nächste Saison gestellt. Stefan Seitel, Björn Christoffel, Daniel Kegelmann und Christian Breiler sowie die drei Torhüter Marco und Jens Rhein und Ingo Hölscher haben laut Hauptmann fest zugesagt. Andi Knaf hat sich Bedenkzeit erbeten, John Meincke will Hauptmann nach dessen zuletzt starken Leistungen zu einer weiteren Saison überreden. „Und auch bei Christian Schmid sieht es gut aus, dass er komplett aus Obernburg zu uns kommt“, berichtet Hauptmann. Zudem kommt wie berichtet Dirk Etzel aus Babenhausen als zweiter Kreisläufer. „Dann brauchen wir noch vier Rückraumspieler, von denen ein bis zwei auch auf Außen eingesetzt werden können“, gibt Hauptmann einen Einblick in seine Planungen.

Quelle: op-online.de

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