HSG Nieder-Roden siegt ohne Mühe beim TSV Pfungstadt

Nieder-Roden - (app) Müheloser Auswärtssieg für die HSG Nieder-Roden in der Handball-Oberliga Hessen der Männer: Die Mannschaft von Trainer Alexander Hauptmann gewann gestern Abend beim Tabellenvorletzten TSV Pfungstadt mit 39:23 (19:10).

Die Rodgauer behaupten nach 15 Spieltagen mit 22:8 Punkten den zweiten Platz, fünf Zähler hinter Spitzenreiter Eintracht Baunatal (34:27 gegen den TV Reinheim) und punktgleich mit der SG Bruchköbel (34:30 gegen die Reserve der SG Wallau-Massenheim).

Am nächsten Sonntag tritt die HSG erneut auswärts an: beim Tabellen-Elften TV Reinheim. „Die Reinheimer stehen in der Tabelle nur knapp vor Pfungstadt. Jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden, aber wenn wir ähnlich konzentriert zu Werke gehen wie in Pfungstadt, sollten wir auch diese Partie für uns entscheiden. Das ist ganz klar“, blickte Spielertrainer Hauptmann voraus.

Pfungstadt war von Anfang an klar unterlegen, gab früh auf. „Wir mussten in diesem Spiel nicht viel tun, haben dennoch nicht locker gelassen“, lobte HSG-Betreuer Niclas Seib sein Team. Hauptmann ergänzte: „Es war schon nach 20 Minuten klar, wie dieses Spiel ausgeht. Die Mannschaft hat gut durchgezogen, das stimmt mich als Trainer zufrieden. Die Mannschaft nimmt eine sehr gute Entwicklung.“

Der 37-Jährige sprach von einer guten Teamleistung, wollte keinen Spieler herausheben. Nur zwei Personalien: Torhüter Jens Rhein spielte die 60 Minuten durch, erwies sich als sicherer Rückhalt. Sein Bruder Marco blieb auf der Bank. Routinier Renato Ribic zeigte wie so oft gute Nerven, trat sechs Mal zu Siebenmetern an und traf sechs Mal - eine Quote, von der Deutschlands Handballer am Wochenende bei der WM in Kroatien nur träumen können (nur zwei von sechs in den beiden Hauptrundenspielen verwandelt).

Spielfilm: 0:1, 3:6, 6:12, 8:15, 10.19 - 13:20, 15:26, 17:29, 20:34, 20:38, 23:39

Zeitstrafen: 9/1 - Siebenmeter: 3/1 - 6/6

HSG Nieder-Roden: J. Rhein (1 - 60), M. Rhein (n.e.), Seitel (6), Knaf (4), Büdel (5), Kegelmann (4), Breiler (2), Meincke, Ribic (10/6), Christoffel (3), Wilde (1), Schmid (4), Hauptmann (n.e.)

Quelle: op-online.de

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