Hessenliga

OFC nimmt Spitzenreiter auseinander

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Sascha Korb ließ mit der OFC-Reserve Tabellenführer KSV Baunatal keine Chance. Rechts: Jaroslaw Matys.

Offenbach (leo) - Mit einem 4:1-Paukenschlag gegen Spitzenreiter KSV Baunatal meldete sich Kickers Offenbach II im Titelrennen der Fußball-Hessenliga zurück und verkürzte den Rückstand auf die Nordhessen auf drei Zähler.

Viktoria Urberach erreichte im Kampf um den Klassenerhalt gegen den Tabellendritten Rot-Weiss Hadamar ein wichtiges 2:2.

Kickers Offenbach II - KSV Baunatal 4:1 (1:1). Die Partie begann für die Kickers mit einem Schock: Nach einem Zusammenprall nach drei Minuten wurde Marcel Wehner mit einer Platzwunde über dem Auge und einem dicken Bluterguss ins Krankenhaus gebracht. Erst nach sechsminütiger Unterbrechung ging es weiter. „Davon haben wir uns aber nicht aus dem Rhythmus bringen lassen“, stellte OFC-Trainer Günter Stiebig zufrieden fest. Der für Wehner eingewechselte Kevin Hillmann erzielte mit einem 22-Meter-Knaller nach 21 Minuten die Offenbacher Führung. In der sechsten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelang Baunatal nach einem Freistoß durch Jaroslaw Matys der Ausgleich.

Angetrieben vom starken Daniel Henrich

Aber auch das brachte die Offenbacher nicht aus dem Konzept. Angetrieben vom starken Daniel Henrich setzten die Kickers die wackelnde Baunataler Defensive (18 Gegentore in zehn Partien) unter Druck. Auf Vorlage von Jannik Sommer staubte Marcel Mosch nach 59 Minuten zur Offenbacher Führung ab. Mit zwei Toren sorgte Sommer schließlich für den klaren Endstand. „Wir wollten Druck auf die Baunataler Defensive aufbauen, das ist uns nach der Pause eindrucksvoll gelungen. In der ersten Hälfte waren wir noch zu zaghaft. Wir sind in der Offensive für unsere Bemühungen belohnt worden, standen aber auch über weite Strecken in der Defensive stabil“, meinte Stiebig. Baunatals Spielertrainer Tobias Klöppner sagte: „Wir haben heute nicht an uns geglaubt, das war das Problem.“

Viktoria Urberach - Rot-Weiss Hadamar 2:2 (0:2). Die Zuschauer in Urberach sahen zwei unterschiedliche Hälften. „Wir haben nicht an die Leistung aus dem Lohfelden-Spiel angeknüpft. Nach der Pause aber hat die Mannschaft eine tolle Moral bewiesen“, meinte Urberachs Trainer Thomas Epp, den einzig die Rote Karte für Renato Tusha in der Schlussminute ärgerte. Nach Marco Betz, Stanko Pavlovic flog damit bereits der dritte Viktoria-Spieler in dieser Saison vom Platz.

Nur einmal gefährlich vor das Gästetor gekommen

Hadamar nutzte in der ersten Hälfte zwei Chancen zu zwei Toren, Urberacher kam aber auch nur einmal gefährlich vor das Gästetor. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Nun drängten die Hausherren und verkürzten durch einen an Tusha verschuldeten Strafstoß durch Naser Selmanaj. Sie warfen alles nach vorne. Im Endspurt agierten die Hausherren nur noch mit einer Dreierkette und wurden in der Nachspielzeit nach einer Ecke belohnt, als Luke Qyqalla mit einem Distanzschuss traf.

Hadamars Trainer Walter Reitz erklärte: „Wir haben nicht an die Leistungen der vergangenen Partien angeknüpft, waren in der Defensive nachlässig. Nach der Pause haben wir gezeigt, dass wir noch nicht clever genug sind, um eine Spitzenmannschaft zu sein. Von den Spielanteilen her geht das 2:2 in Ordnung.“

Quelle: op-online.de

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