Handball

Noch Sand im Getriebe der HSG Rodgau

Die Drittliga-Frauen der HSG Rodgau nehmen Fahrt auf: Janina Hess beim Torwurf. Im Hintergrund: Andrea Mertens, hier noch im Trikot der TSG Ober-Eschbach.
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Die Drittliga-Frauen der HSG Rodgau nehmen Fahrt auf: Janina Hess beim Torwurf. Im Hintergrund: Andrea Mertens, hier noch im Trikot der TSG Ober-Eschbach.

Eine durchwachsene Leistung zeigten die Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden im Testspiel gegen den Drittliga-Rivalen TV Gelnhausen. Die Rodgauer Frauen (ebenfalls 3. Liga) haben derweil ein gutes Trainingslager absolviert.

Nieder-Roden – Die Drittliga-Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden haben ein Testspiel gegen den Ligarivalen TV Gelnhausen mit 27:24 (12:14) gewonnen. Wirklich zufrieden war Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann aber nicht. „Gelnhausen war mit seiner jungen Mannschaft ein guter Gegner“, meinte er, „prinzipiell war die zweite Hälfte besser als die erste.“

Hier und da offenbarte sich bei den Rodgauern noch Sand im Getriebe, so war etwa die Anzahl der technischen Fehler zu hoch. Noch aber sind vier Wochen Zeit bis zum ersten Punktspiel am 3. Oktober bei der HSG Bergische Panther. „Wir haben noch Potenzial nach oben“, sagt Redmann, der im Testspiel gegen die Barbarossastädter auf fünf Spieler (Philipp Keller, Niklas Geck, Sam Hoddersen, Michael Weidinger und Maverick Weiß) verzichten musste. „Das waren aber nur kleinere Blessuren und Vorsichtsmaßnahmen“, erklärte der HSG-Trainer.

Am Dienstag, 15. September, erwartet die Nieder-Rodener mit der Partie gegen die SG Leutershausen ein echter Härtetest. Leutershausen belegte in der vergangenen Saison in der Mitte-Staffel der 3. Liga den zweiten Tabellenplatz und gehört nun in der Südgruppe zu den Titelaspiranten. Dann will die HSG erstmals auch wieder vor Zuschauer spielen und ihr Hygienekonzept ausprobieren.

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG Rodgau Nieder-Roden absolvierten derweil im Rheinland ein erfolgreiches zweitägiges Kurz-Trainingslager. Im Vordergrund stand die Integration der neuen Spielerinnen. Zudem gab es im Trainerstab und Physiotherapeutenbereich personelle Veränderungen.

„Das hat echt toll geklappt und kam sehr gut an“ lobte HSG-Trainer Christian Grzelachowski seinen Co-Trainer Thomas Rösgen, der das Wochenende organisiert hatte. Auf dem Programm standen auch zwei Testspiele gegen den rheinländischen Regionalligisten Fortuna Köln (46:25) und Süd-West-Drittligist TB Wülfrath (35:32). Vor allem die neu hinzu gekommene Andrea Mertens (TSG Ober-Eschbach) hat sich gut integriert. Sie sei im Rückraum die ideale Ergänzung zu Jana Heßler, stellte Trainer Grzelachowski fest. Und auch die gute Jugendarbeit der HSG soll sich in der neuen Saison wieder im Kampf um den Klassenerhalt bemerkbar machen. (Von Patrick Leonhardt)

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