Noch steckt der Wurm drinnen

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Der Wurf von Max Unger (rechts) bleibt im Dotzheimer Block hängen.

Babenhausen ‐ Mit dem 28:31 (13:16) gegen die TuS Dotzheim kassierte Aufsteiger Rot-Weiß Babenhausen in der Oberliga Hessen im Kampf um den Klassenerhalt eine weiteren Rückschlag. Von Patrick Leonhardt

In der Tabelle rutschte Babenhausen hinter die Rheingauer ab, rangiert mit 5:9 Punkten nun auf dem zehnten Platz.

Gegen die körperlich überlegenen Dotzheimer gerieten die „Löwen“ gleich zu Beginn in Rückstand, glichen dann zum 2:2 und 3:3 aus, liefen ansonsten immer einem Rückstand hinterher. In der 52. Minute hatten die Gäste ihren Vorsprung auf fünf Tore ausgebaut, ehe Babenhausen nochmals herankam. Zum Punktgewinn reichte es allerdings nicht. Zumal Dotzheim auch zum richtigen Zeitpunkt die Tore erzielte: Das 16:13 etwa fiel mit dem Pausenpfiff. Den letztlich bedeutungslosen Treffer zum 31:28-Endstand warfen die Gäste quasi mit dem Schlusspfiff.

Rot-Weiß-Trainer Ante Pralas hatte bereits vor der Partie vor Dotzheim gewarnt. Nach schwachem Saisonstart mit einigen Personalsorgen holten die Rheingauer aus den vergangenen vier Partien drei Siege. Bei den Babenhausenern war dagegen erneut der Wurm drin, viele freie Bälle wurden vergeben. „Dotzheim spielte einen sehr schnellen Handball, ähnlich dem unseren“, berichtete Rot-Weiß-Sprecher Rolf Kreisel. Pech hatten die Gastgeber zudem kurz nach der Pause, als Jakob Stoffel mit einer Platzwunde über dem Auge ausschied.

Spielfilm:0:1, 2:2 (6.), 3:3, 6:9 (18.), 10:12 (25.), 13:16 - 16:19 (36.), 19:23 (45.), 22:27 (52.), 25:28 (56.)

Zeitstrafen: 6:8 - 7m:6/8 - 6/7 - Rote Karte: Mühe (39./3. Zeitstrafe), Reisinger (42./3. Zeitstrafe, beide Dotzheim)

Rot-Weiß Babenhausen:Sahm, Steuer; Seipel (1), Pullmann (1), Binder (3/1), Erk (2), Hollnack (4), Gotta (4/3), Herrmann (5), Geist (8/2), Müller, Kütemeier, Stoffel

Quelle: op-online.de

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