Notelf mit hervorragendem Spiel

Groß-Zimmern (ht) ‐ Der personell arg gebeutelte FSV Groß-Zimmern musste im letzten Heimspiel der Hinrunde eine knappe 0:1-Niederlage gegen die SG Raibach/Umstadt hinnehmen.

Mit Platz 14 hält die Mannschaft von Trainer Ralf Rott einen Punkt Abstand zur Abstiegsregion. Man freut sich angesichts der prekären personellen Lage schon lange auf die Winterpause, bis dahin gilt es aber in den fünf ausstehenden Rückrundenspielen noch zu punkten. Damit beginnt die Elf am besten im nächsten Heimspiel gegen den GSV Gundernhausen. Nach der überdeutlichen 1:11-Spritze bei der Verbandsliga-Reserve Germania Ober-Roden am letzten Sonntag, könnte der nächste Gegner mächtig geschockt sein. Mit nur 21 Punkten ist Gundernhausen noch nicht aller Klassenerhalts Sorgen ledig.

FSV-Trainer Rott bekam gerade noch elf Akteure zusammen, nachdem mit Ohl, Barthelmes, Stelzer, Yildiraslan und Mendu sich für die Partie fünf Spieler verletzt und krank gemeldet hatten. So rückten aus der zweiten Mannschaft Lukas Fornoff und Sven Diettrich ins Team, vorweg beide machten ihre Sache ordentlich. Spielerisch blieb von beiden Teams einiges auf der Strecke. Dem arg gebeutelten FSV konnte man es nachsehen, den Gästen nicht. „Eigentlich hatte ich die SG als klar bessere Mannschaft erwartet, dem war aber nicht so“, sagte Rott.

Das letzte FSV-Aufgebot schlug sich „hervorragend“

Vor der Pause hatte die SG nur eine Möglichkeit, Stoll nutzte diese zum 0:1. Der FSV konnte sich im ersten Durchgang keine Chance heraus spielen. Im Zweiten verpassten die Hausherren durch Sven Diettrich (60.), Igor Flegel (70.) und Johny Conner (85.) einen möglichen Ausgleichtreffer. Ein Remis hatte sich das „letzte Aufgebot“ des FSV zumindest verdient. Der favorisierten SG Raibach/Umstadt gelang es, schadlos den Vorsprung zu halten. Rott: „Wir haben uns trotz der Notelf hervorragend geschlagen. Bis auf die Chancenverwertung gibt es nichts zu kritisieren. Leider wurde Leistung nicht mit Zählbarem belohnt.“

Es spielten: Engel-Conner, Stroh, Flegel-Rynkowski, Denis Misev, Fornoff, Dejan Misev, Zeyrek, Diettrich (77. Wolf), Stroh – Obertshauser

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