Gruppenliga

Starker Auftritt des SV Pars Neu-Isenburg

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Kein Durchkommen. Die Neu-Isenburger Anosh Kapoor und Marian Stoleru (links) stoppen den Steinheimer Peter Balzer. Der SV Pars gewann deutlich mit 5:0. 

Der SV Pars Neu-Isenburg hat mit einem 5:0-Erfolg gegen den gut gestarteten SVG Steinheim eindrucksvoll seine Ambitionen in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost unter Beweis gestellt. Gut in Form ist Kickers Obertshausen.

Offenbach – Gegen Türk Gücü Hanau (2:0) gelang der zweite Heimsieg in Folge. Aufsteiger 1. FC Langen hielt Aufstiegsaspirant SG Bruchköbel mit 1:0 in Schach und bejubelte bereits den zweiten Saisonsieg. Unterdessen ist die SG Nieder-Roden nach dem 2:4 gegen Germania Dörnigheim wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt. Germania Klein-Krotzenburg unterlag bei Bayern Alzenau II mit 2:3 und steht wohl vor einer schweren Saison.

1. FC Langen - SG Bruchköbel 1:0 (0:0). Die gut 200 Zuschauer im Langener Waldstadion sahen eine von der Taktik geprägte Partie mit nur wenigen Torchancen. Die Gäste aus Bruchköbel hatten die größeren Ballbesitzanteile, konnten sich aber nicht gefährlich in Szene setzen, da Langen gut verteidigte. Im ersten Abschnitt kam Aufsteiger Langen nach schnellen Gegenangriffen zu den beiden besten Torchancen, doch Bruchköbels Torwart Yannik Dauth verhinderte mit guten Reflexen einen Rückstand der SGB. In der 62. Minute war der beste Bruchköbeler machtlos. Nach einem schönen Spielzug über mehrere Stationen köpfte Max Werner den Ball zum 1:0-Siegtreffer ins Netz. Die Gäste versuchten es gegen Ende mit der Brechstange und mit vielen langen Bällen, müssen aber bis mindestens zum vierten Spiel auf ihren ersten Saisontreffer warten.

Langen: Steinbrecher - N. Lippert, Westerkamp, Frank, Max Werner, Kirnig (80. Navidi), L. Lippert (89. Jurisic), Deuker, Stoytchev, Loncarevic, Seibel (85 Keseoglu)

Tor: 1:0 Max Werner (62.).

SV Pars Neu-Isenburg - SVG Steinheim 5:0 (3:0). „Das war bisher unsere beste Saisonleistung“, erklärte Islam Ispir. Der Routinier hatte für den in der Türkei weilenden Chefcoach Sasan Tabib die Betreuung des SV Pars übernommen und erlebte einen erfolgreichen Nachmittag. Die Gäste begannen selbstbewusst, bekamen aber mit drei Treffern in der ersten Hälfte eine große Hypothek mit in die Pause. In Hälfte zwei verlief das Spiel lange Zeit ausgeglichen, ehe Pars-Kapitän Dejan Alempic mit einem Doppelpack in der Schlussphase das Resultat noch auf 5:0 hochschraubte. „Der Sieg ist vielleicht ein wenig hoch ausgefallen, denn Steinheim war keine fünf Tore schlechter“, meinte Ispir. Gegen das schnelle Kurzpassspiel der Neu-Isenburger fanden die Gäste dennoch keine richtigen Gegenmittel.

SV Pars: Ivkic - Stoleru, Ruslanbekov (68. Kristo), Topcagic, Namavizadeh (41. Öztas), Kapoor, Sahinler, Alempic, Idrissi, El Makrini (62. Bentaayate), Mamay

SVG Steinheim: Lopez - Blocher, Brighache, Naouassi (46. Kale), Camara (46. Gültekin), Goldammer, Ucar, Bacher, Balzer, Khederzadeh, Zormpalas (46. Fröb)

Tore: 1:0 Namavizadeh (20.), 2:0 Stoleru (32.), 3:0 Mamay, 4:0 und 5:0 Alempic (81./86.)

SG Nieder-Roden - Germania Dörnigheim 2:4 (1:1). Die erste Niederlage der Saison für die SGN. Hausherren waren anfangs spielbestimmend, dann fanden die Maintaler besser ins Spiel. In der 36. Minute brachte Emanuel Becker seine Dörnigheimer in Führung, die Antwort ließ mit einem Treffer von Luis Friedrichs (44.) aber nicht lange auf sich warten. Das Remis zur Pause war leistungsgerecht. „Nach dem Wechsel wurden wir durch die zwei Gegentreffer überrascht und Dörnigheim hatte ab da Oberwasser, da wir nicht stabil genug in den Zweikämpfen waren“, berichtete SGN-Sprecher Matthias Dries. Die SG Nieder-Roden steckte nicht auf, warf alles nach vorne, doch das Aluminium verhinderte sowohl bei einem Versuch von Gökmen Sinan (75.) als auch gegen Hamit Tatar (85.) den Anschlusstreffer. Dieser gelang Sinan in der 89. Minute. Zu spät für die SGN, die noch in einen Konter lief, den Vincent Borack zum 2:4-Endstand abschloss.

Nieder-Roden: Piesker - Ternay, Tatar, Jäger, Beutin, Demirtas, Friedrichs (57. Sinan), Roth (71. Mesic), Nikolov, Wagner (65. Ring), Schwäbe

Tore: 0:1 Becker (36.), 1:1 Friedrichs (44.), 1:2 Becker (54.), 1:3 Teicher (68.), 2:3 Sinan (89.), 2:4 Borack (90.+4)

Kickers Obertshausen - Türk Gücü Hanau 2:0 (1:0). „Wir haben dem Gegner unser Spiel aufgezwängt und so gut wie keine Torchancen zugelassen“, erzählte Kickers-Vorsitzender Siggi Herth. Vier Minuten vor der Pause bediente Kai Jenrich seinen Mitspieler Marius Krikser; dieser umkurvte den Torwart und schob zur 1:0-Pausenführung für die Kickers ein. Das 2:0 für die Elf von Trainer Marcel Dindorf resultierte aus einem Strafstoß, den Philipp Christ in der 79. Minute zum 2:0 verwandelte. Zu diesem Zeitpunkt agierte Türk Gücü bereits in Unterzahl, da Samet Ünal in der 61. Minute die Ampelkarte sah. „Wir haben eigentlich taktisch gut agiert und hätten ein Unentschieden verdient gehabt“, meinte Türk Gücü-Spielertrainer Tim Müller. Gerne hätte er in seinem 100. Spiel für Türk Gücü Hanau zumindest einen Punkt geholt.

Obertshausen: Bohn - Fischer, König, Christ, Mannhart, Höf (88. Ferreira), Jenrich (82. Lippolis), F. Dindorf, Arnold, Davulcu, Krikser (90. Höbel)

Türk Gücü Hanau: Tok - Jakicevic, Korkmaz, Mustafa, Dilki (73. Dragoshi), Dikmen, Karan, Ünal, Netzband, Müller, Aalaoui.

Tore: 1:0 Krikser (41.), 2:0 Christ (79./FE) - Gelb-Rot: Ünal (61.).

FC Bayern Alzenau II - Germania Klein-Krotzenburg 3:2 (2:2). Fehler bei Standards brachten die Gäste in Alzenau auf die Verliererstraße. Der Aufsteiger setzte von Anfang an auf Konter und kam so gleich zu guten Gelegenheiten, da die Leuschner-Elf nicht richtig in die Partie fand. Gabriele Blasi brachte die Regionalliga-Reserve mit 1:0 in Führung (15.). Nach gutem Zuspiel von Andre Thomas glich Vuk Tomic aus (22.). Es war die stärkste Phase der Krotzenburger. Francesco Zocco drückte einen Abpraller aus kurzer Distanz über die Linie. Für eine Pausenführung reichte es aber nicht, da Blasi in der 40. Minute erneut traf. Die Entscheidung fiel nach gut einer Stunde durch Luca Wegmann. „Der Sieg für Alzenau war nicht unverdient, doch für uns wäre mehr drin gewesen. Leider haben wir zu viele Fehler gemacht. Die vier Treffer in der ersten Hälfte haben eigentlich alle wir geschossen“, flüchtete sich Klein-Krotzenburgs Vereinschef Roger Weih in Galgenhumor.

Klein-Krotzenburg: Aschenbach - Schösser (78. Schwab), R. Walter, Zocco, Cofone (25. Dallal), Lutz, Schuschkleb, Eckert (46. Müller), Tomic, Iantorno, Thomas

Tore: 1:0 Blasi (15.), 1:1 Tomic (21.), 1:2 Zocco (30.), 2:2 Blasi (40.), 3:2 L. Wegmann (59.)

SG Marköbel - SG Rosenhöhe Offenbach 2:2 (0:1). Die Hausherren kamen gut in die Partie, wurden nach 24 Minuten aber eiskalt erwischt. Robin Weber nahm aus 20 Metern Maß und setzte den Ball in den Winkel - ein Traumtor. Danach gab es viel Leerlauf. Lukas Danielewski und Christian Rüger verpassten den zweiten Treffer für die Gäste. Can Kayalar traf hingegen zum 1:1 (68.). Fünf Minuten später traf Offenbachs Max Müller per Sonntagsschuss, dann Michael Kuhl zum 2:2 (81). Aufgrund des betriebenen Aufwands war das Unentschieden aus Sicht der SG Marköbel am Ende gerecht. Die spielstarke SG Rosenhöhe sorgte unter dem Strich zu selten für Torgefahr.  fs

SG Rosenhöhe: Läpple - Curth, Muhadzeri, Danielewski, Gallus, Aydin, Müller (89. Baha), Zindros, Bock (57. Rüger), Weber, Kadioglu (78. Leva)

Tore: 0:1 Weber (24.), 1:1 Kayalar (68.), 1:2 Müller (73.), 2:2 Kuhl (81.)

Quelle: op-online.de

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