Dieses Mal ist der Weltmeister dabei

3. LIGA: Nieder-Roden erwartet Spitzenreiter Nußloch - Hanau in Gelnhausen

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Freie Wurfbahn. Nieder-Rodens Kreisläufer Benjamin von Stein in der Partie gegen Großsachsen. 

Mit dem Heimspiel gegen Spitzenreiter SG Nußloch eröffnet der Tabellendritte HSG Rodgau Nieder-Roden am Samstag in der 3. Liga Mitte die Festwochen gegen die Spitzenteams der Liga.

Offenbach – Die HSG Hanau hofft nach drei Heimniederlagen hintereinander beim punktgleichen TV Gelnhausen auf einen Auswärtserfolg. 

HSG Rodgau Nieder-Roden - SG Nußloch (Sa., 19.30 Uhr). Mit 16:4 Punkten aus zehn Partien haben sich die Nieder-Rodener für die Spitzenspiele eine hervorragende Ausgangslage geschaffen. „Mal sehen, wie wir die anderen ärgern können aus einer komfortablen Situation heraus, die wir uns selbst erarbeitet haben“, freut sich HSG-Trainer Jan Redmann auf den Spitzenreiter.

„Die Mannschaft hat noch mehr Qualität als im vergangenen Jahr“, sagt Redmann über den amtierenden Vizemeister, der neben Zweitliga-Absteiger TV Großwallstadt der zweite selbst ernannte Aufstiegsfavorit ist. Das wird schon mit Blick auf dem Kader deutlich, in dem sich ehemalige Erst- und Zweitliga-Spieler und WM-Teilnehmer tummeln. Allen voran natürlich Christian Zeitz, deutscher Handball-Weltmeister von 2007. Im vergangenen Jahr – da besiegten die Rodgauer die SG Nußloch vor eigenem Publikum mit 29:26 – fehlte der 38-Jährige aus Verletzungsgründen. „Alleine ihn zu sehen, ist für die Zuschauer eine tolle Sache“, sagt Redmann. Wie überhaupt die Zuschauer am Samstag eine große Rolle spielen sollen. „Wir haben ein Heimspiel und werden kämpfen. Mal sehen, wie wir dem Favoriten Paroli bieten können“, blickt der HSG-Trainer voraus. Und Kreisläufer Benjamin von Stein weiß, „dass wir in der Abwehr wieder kompakter stehen müssen“ als zuletzt in Dresden. „Und wenn jede Aktion gefeiert wird, egal ob in Abwehr oder Angriff, macht es noch viel mehr Spaß. Wir können alles gewinnen.“ Allerdings voraussichtlich erneut ohne Linksaußen Yannick Sinnecker, der mit Knieproblemen pausieren muss.

TV Gelnhausen - HSG Hanau (Sa., 19.30 Uhr). „Der Gegner ist egal, unser Fokus richtet sich auf die eigene Mannschaft“, sagt Hanaus Trainer Oliver Lücke, der in dieser Woche mit seiner Mannschaft wieder eifrig an den verschiedenen Schräubchen dreht. „Wir wollen unser Umschaltspiel wieder deutlich gefährlicher machen“, sagt er. Und auch den in der Regel sehr massiven Innenblock der gegnerischen Mannschaften wieder mehr beschäftigen. In Gelnhausen erwartet die HSG eine gut gefüllte, brodelnde Halle. „Das Ding wird hinten raus entschieden, da sind Leidenschaft und Emotionen wichtiger als die Taktik. Wichtig ist, dass wir die Emotionen positiv gestalten“, blickt Lücke voraus. Neben den vier Dauerverletzten fällt auch Michael Hemmer mit einer Bänderverletzung aus. Zugang Luca Braun ist leicht angeschlagen und pausierte zu Wochenbeginn mit dem Training. In Gelnhausen soll der Linkshänder aber dabei sein.

leo

Quelle: op-online.de

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