Punktgewinn teuer bezahlt

Frankfurt (leo) ‐ Dank eines Fallrückziehers von Nils Wolf sicherte sich Viktoria Urberach in der Fußball-Hessenliga in der Nachspielzeit beim Tabellendritten Rot-Weiss Frankfurt ein 1:1 (0:0). Allerdings bezahlten die Rödermarker den Sieg teuer.

Im Kampf um den Ball mit einem Gegenspieler brach sich Ljubisa Gavric das Schien- und Wadenbein und wurde noch Samstagnacht operiert.

Aus Urberacher Sicht hatte die Partie von Beginn an unter keinem guten Stern gestanden: Leiter der Partie war in Holger Muschik (Rossbach) ausgerechnet jener Schiedsrichter, unter dessen Spielleitung sich im Oktober 2008 Urberachs Torhüter Jürgen Hoffelner lebensgefährlich verletzt hatte.

Tore: 1:0 Cavallo (51.) 1:1 Wolf (90.+2)

Schiedsrichter: Muschik (Rossbach)

Zuschauer: 100

Gelb-Rote Karte: Kister (71./Frankfurt)

Nachdem bereits Rafael Kurek mit Aduktorenproblemen das Training abbrach, musste in Frankfurt Erkan Bülbül mit einer Zerrung nach dem Warmmachen passen. „Mit dem Punktgewinn können wir leben. Angesichts der englischen Wochen, die noch auf uns warten, darf in personeller Hinsicht nun aber gar nichts mehr passierten“, meinte Viktoria-Trainer Thomas Epp.

Viktoria Urberach: Kacarevic - Gavric (54. Kurek), Rhein, Wolf, Schwab - Betz, Selmanaj - Sejdovic, Gross - Dillmann, Bentaayate

Am Brentanobad war für die Urberacher sogar ein wenig mehr möglich. Bereits nach zwei Minuten vergaben die Rödermarker eine gute Chance, als Nils Wolf und Marco Betz nach einem Freistoß von Sebastian Schwab, dessen Schuss in der Mauer hängen blieb, die Nachschussmöglichkeit nicht nutzen konnten.

Rot-Weiss Frankfurt: Qosa - Karrer, Angersbach, Kister, Tewelde (46. Cavallo) - Pllana, Pajic (75. Müller), Decise, Yasaroglu - Coubadja, Anane (37. Serra)

Insgesamt war die Viktoria im ersten Abschnitt die bessere Mannschaft, Tore fielen aber keine. Nach dem 1:0 für die Rot-Weissen und der Verletzung von Gavric „befanden wir uns im Schockzustand“, sagte Epp. Der angeschlagene Kurek musste nun doch noch ran. Aber die Urberacher zeigten eine große Moral, drängten die Frankfurter an den eigenen Strafraum zurück und belohnten sich zu Beginn der siebenminütigen Nachspielzeit mit dem Ausgleich durch Wolf.

Quelle: op-online.de

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