Quintett verlängert um zwei Jahre

3. Liga: HSG will in Baunatal Negativtrend stoppen

Nieder-Roden - Neues Jahr, neues Glück. Im Hessenderby bei Eintracht Baunatal wollen die Nieder-Rodener Handballer die Negativserie aus dem vergangenen Jahr abschütteln und wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

Nach vierwöchiger Pause spielen die Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden in der 3. Liga Ost wieder um Punkte. Am Sonntag (17 Uhr) steht das Hessenderby beim GSV Eintracht Baunatal an. „Die Jungs ziehen gut mit, aber da hatten wir ja noch nie Probleme“, blickt HSG-Trainer Alexander Hauptmann auf die knapp zweiwöchige Vorbereitungszeit zurück. „Die Pause hat uns aber sehr gut getan, gerade nach dieser Negativserie.“ Nach 3:15 Punkten waren die Rodgauer froh, über Weihnachten mal nicht an Handball denken zu müssen. Die Vorbereitung verlief etwas holprig. Aufgrund eines Schadens am Hallenboden war die Sporthalle an der Wiesbadener Straße teilweise gesperrt, die Nieder-Rodener wichen zum Training in das Handball-Leistungszentrum nach Großwallstadt aus. Ein Testspiel gegen den Drittligisten TV Hochdorf, Tabellenzehnter der Süd-Gruppe, gewannen die Rodgauer mit 30:27.

Zufrieden zeigt sich Hauptmann mit der Entwicklung in Sachen Vertragsverlängerungen. Mittlerweile haben Philipp Keller, Philippe Kohlstrung, Marco Rhein, Michael Weidinger und Florian Stenger für zwei weitere Jahre zugesagt. Timo Kaiser, Björn Christoffel, Alexander Weber und Christian Schmid stehen ohnehin noch ein Jahr unter Vertrag. Offen ist die Situation noch bei Tim Henkel, der sich beruflich verändert hat. Und natürlich muss nach seinem Kreuzbandriss das Knie halten. Die Nieder-Rodener würden mit dem Routinier gerne verlängern. Trainer Hauptmann, seit acht Jahren bei der HSG im Amt, will sich „wie immer Ende Januar, Anfang Februar“ entscheiden.

In Baunatal „ist es immer sehr schwer“, blickt Hauptmann auf den Punktspielstart am Sonntag voraus. Die Nordhessen spielten sich nach schwachem Saisonstart zuletzt mit 7:3 Punkten aus der Abstiegszone heraus. „Vielleicht hat der Eintracht die Pause nicht so gut getan, das müssen wir abwarten“, sagt Hauptmann. Das Hinspiel gewannen die Nieder-Rodener überraschend klar mit 31:23. „Da war Baunatal aber auch ersatzgeschwächt“, erklärt Hauptmann. Inzwischen ist Rückraum-Schütze Phil Räbiger - war in der Saison 2012/2013 mit einem Zweitspielrecht für den Bundesligisten MT Melsungen ausgestattet - in den Kader zurückgekehrt und traf zuletzt regelmäßig.

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Der Tabellensechste aus Nieder-Roden fährt in personeller Hinsicht in Bestbesetzung nach Nordhessen. „Wir müssen einen guten Tag erwischen und die Negativserie abschütteln, nur dann haben wir eine Chance. Was Einstellung und Kampfbereitschaft betrifft, ist die Leistung aus dem Hinspiel der Maßstab“ fordert Hauptmann. (leo) 

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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