3. LIGA FRAUEN HSG Rodgau geht mit vielen neuen Gesichtern ins zweite Jahr

Realistische Chance auf Platz acht

Torjägerin: Mit 92 Treffern in 15 Einsätzen war Jana Heßler (Mitte) in der vergangenen Saison wieder die Toptorschützin der HSG Rodgau.
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Torjägerin: Mit 92 Treffern in 15 Einsätzen war Jana Heßler (Mitte) in der vergangenen Saison wieder die Toptorschützin der HSG Rodgau.

Seit mittlerweile sieben Monaten trainiert Christian Grzechalowski die Handballerinnen der HSG Rodgau Nieder-Roden. Doch auf seinen Einstand als Trainer in einem Punktspiel wartet er noch immer. Am Sonntag (17 Uhr) soll es nun endlich so weit sein: Mit der Partie gegen den Vorjahreszweiten TSG Eddersheim starten die Rodgauerinnen in ihre zweite Drittliga-Spielzeit.

Nieder-Roden – Christian Grzechalowski sieht seine Mannschaft gut gerüstet: „Aufgrund von Corona hatten wir viel Zeit und die haben wir gut genutzt. Bedenken, dass wir größere Einspielprobleme haben, habe ich keine.“ Und einspielen mussten sich die Rodgauerinnen, denn immerhin sechs Spielerinnen stießen neu zur Mannschaft. Darunter in Rückraumspielerin Andrea Mertens eine Spielerin, die wie Grzechalowski zuletzt beim einstigen Ligarivalen TSG Ober-Eschbach aktiv war. „Sie und Jana Heßler verfügen über viel Zweitligaerfahrung. Das ist ein Faustpfand, den nicht viele Mannschaft haben“, sagt der Trainer. Drei Spielerinnen aus der eigenen Jugend gehören fest zum Kader – darunter in Nell Gotta und Christine Burgard zwei, die bereits in der vergangenen Runde in der 3. Liga regelmäßig zum Einsatz kamen –, zwei weitere werden langsam an die 3. Liga herangeführt. „Das hat den gewünschten Nebeneffekt, dass wir immer 14 bis 16 Spielerinnen im Training haben“, ist Grzechalowski zufrieden. Und vielleicht steigt ja auch die erfahrene Viktoria Ebert nach ihrer Babypause wieder ein.

Sehr gute Teammoral und eine gute Mischung im Kader

Ziel der Rodgauerinnen ist der achte Tabellenplatz. Mindestens drei Mannschaften steigen am Rundenende ab, um ganz sicher zu gehen, muss die HSG zumindest Achter werden. „Wir haben eine realistische Chance, diesen Platz zu erreichen“, zeigt sich der Trainer optimistisch, „wir haben eine sehr gute Teammoral, die Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielerinnen passt. Wenn wir unsere Leistung bringen, können wir Rang acht erreichen. Dafür müssen wir aber Woche für Woche hart arbeiten.“

Tor: Larissa Vogt, Jana Menge - Rückraum rechts: Lena Draheim (SG Mainz-Bretzenheim), Jana Göbel - Rückraum Mitte: Pia Magnago, Laura Keller - Rückraum links: Andrea Mertens (TSG Ober-Eschbach), Christine Burgard (eigene Jugend), Jana Heßler - Rechtsaußen: Giulia Gagliardi (HSG Langen), Manon Stöhrer - Linksaußen: Martina Pandza (TSG Ober-Eschbach), Anna Passing (II. Mannschaft), Laurie Geis (eigene Jugend) - Kreis: Nell Gotta (eigene Jugend), Katja Bulic, Katharina Keller

Abgänge: Elli Weisenbach (II. Mannschaft), Juliane Neubauer (Betreuerin und Sportliche Leitung), Anna Bretz (HSG Freiburg), Janina Hess (unbekannt), Julia Koß, Julia Fehlberg (beide Karriereende), Melda Portakal (HSG Goldstein/Schwanheim)

Trainer: Christian Grzechalowski (seit März 2020, davor TSG Ober-Eschbach) - Saisonziel: Platz acht

(Von Patrick Leonhardt)

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