Rehabilitation für die Viktoria

Viktoria-Spielertrainer Markus Kremeier am Ball.Foto: Dörr

Klein-Zimmern - (ht) In der Fußball-Kreisliga A-Dieburg gewann Viktoria Klein-Zimmern im Nachbarschaftsderby bei der abstiegsbedrohten Kreisoberliga-Reserve vom SC Hassia Dieburg überraschend klar mit 3:0 (1:0).

Überraschend deshalb, weil die Dieburger zuletzt aufsteigende Form zeigten und positive Ergebnisse einspielten, während die Klein-Zimmerner in der letzten Woche heftig unter die Räder kamen.

Rehabilitation war angesagt und daran hielt sich das Team in Dieburg vom Anpfiff weg. Die Viktoria agierte überlegen und hatte durch Björn Pilz (17.) die erste Tormöglichkeit. Er scheiterte wie Turgay Küpelikilinc (32.) aber am guten Hassia-Keeper Becker.

Nur gut, das Tim Bauer nach Vorarbeit von Björn Pilz nach einer halben Stunde Spielzeit mit einem Sonntagsschuss in den Torwinkel für die 1:0-Führung der Gäste sorgte.

Bis hierhin und auch in der Folgezeit enttäuschten die Hausherren. Tim Bauer zielte in der 39. Minute drüber und vergab die letzte Chance vor der Pause. Wer glaubte, bei den Hausherren würde es sich nach dem Seitenwechsel bessern, sah sich getäuscht.

In der 52. Minute avancierte Hassia-Keeper Becker zum Überflieger. Zunächst wehrte er gegen Björn Pilz ab, dann die Nachschüsse von Marcel Jank, Stefan Rudolf und Turgay Küpelikilinc. Viktoria-Sprecher Jens Emmerich kommentierte diese Szene: „Unfassbar, dass uns da nicht das 2:0 gelungen ist, gleich viermal hintereinander parierte Becker super.“

In der 65. Minute vereitelte Viktoria-Keeper Alexander Wenchel nach einem Heber von Dieburgs Sebastian Christ die erste Torchance der Hausherren. Fünf Minuten später gelang Marcel Jank nach schöner Einzelleistung das verdiente 2:0 der Gäste und damit die Vorentscheidung.

Die Hassia-Reserve konnte nicht mehr zusetzen, wie zuvor scheiterten ihre Angriffsversuche an der sattelfesten Gästedeckung. In der 84. Minute rettete Dieburgs Sascha Spross für seinen geschlagenen Keeper nach feinem Küpelikilinc-Dribbling auf der Torlinie.

Eine Minute später wurde Murat Karaoglu im Strafraum regelwidrig gestoppt, er selbst führte den Foulelfmeter aus und erzielte den 3:0 Endstand. Zwar prüfte Sebastian Christ Klein-Zimmerns Schlussmann kurz vor dem Spielende ein zweites Mal ernstlich, Alexander Wenchel zeigte sich aber auch jetzt auf dem Posten.

Es spielten: Wenchel - Kremeier, Africh, Heinig, Endlicher - Tim Bauer, Jank, Küpelikilinc, Georg Hahn - Rudolf, Pilz (85. Karaoglu).

Am kommenden Sonntag erwartet die Viktoria den FSV Spachbrücken zum Nachbarschaftsderby.

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