Landesliga Männer

Reifeprüfung für die TSG Bürgel

Offenbach - Der 16. Spieltag der Handball-Landesliga Süd der Männer hat es in sich: Die TSG Bürgel erwartet den Tabellenzweiten TSV Pfungstadt, Spitzenreiter TV Fränkisch-Crumbach muss beim heimstarken Tabellenfünften TV Asbach antreten.

Die SG Rot-Weiß Babenhausen (3. /22:8 Punkte) kann sich keinen Ausrutscher mehr leisten und muss im Gegensatz zum Hinspiel die SKG Roßdorf bezwingen.

TSG Bürgel - TSV Pfungstadt (So., 18.00 Uhr). „Das wird ein heißes Spiel“, sagt TSG-Spielertrainer Christian Breiler vor dem Duell des Tabellensechsten (19:11 Punkte) gegen den Zweiten (23:7), „wir sind nicht der Favorit, wollen aber zu Hause natürlich gewinnen.“ Der TSV Pfungstadt ist nach durchwachsenem Saisonstart mittlerweile ins Rollen gekommen, hat neun seiner letzten zehn Spiele gewonnen, darunter zuletzt vor zwei Wochen das 32:26 in Babenhausen. Aber auch die Bürgeler sind gut drauf, haben ihre drei Spiele seit dem Jahreswechsel allesamt gewonnen (31:30 in Mainaschaff, 48:26 gegen Bürgstadt und 41:26 bei der SKG Bonsweiher).

„Wir haben seit der Feiertagspause auch gut trainiert. Das Spiel gegen Pfung- stadt wird eine gute Standortbestimmung, zeigt, ob wir ganz vorne mit reingehören.“ Die gut eingespielte Pfung-städter 3:2:1-Deckung wird dabei zur großen Herausforderung für die Bürgeler. Im Hinspiel in Pfungstadt am zweiten Spieltag (3. Oktober) hat der Aufsteiger beim Meisterschaftsanwärter mit einem 34:34 durch einen direkt verwandelten Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit einen Punkt erkämpft. „Da werden die Pfungstädter jetzt besonders motiviert sein“, meint Breiler.

SG Rot-Weiß Babenhausen - SKG Roßdorf (So., 18.00 Uhr). „Ich hoffe, dass wir diese Stabilität bewahren“, sagte SG-Trainer Christian Seliger nach dem jüngsten überzeugenden 43:26 in Maintal, „gegen Roßdorf wird es allerdings um einiges härter werden. Und da haben wir auch noch etwas gutzumachen.“ Das Hinspiel gaben die Babenhausener nach Drei-Tore-Führung Mitte der zweiten Halbzeit noch aus der Hand, verloren 33:36. „Da haben wir vor allem schlecht verteidigt“, sagt Seliger, „vor allem den Ronald Ruhl müssen wir in den Griff bekommen und dann treffen wir mit Jörg Pullmann ja auch einen alten Bekannten.“

HSG Stockstadt/Mainaschaff - HSG Nieder-Roden II (So., 18.00 Uhr). Der Tabellenelfte Stockstadt (11:19 Punkte) ist seit sieben Spielen sieglos. Nieder-Roden (7./15:13) feierte am 21. Oktober den letzten Auswärtssieg. „Tempospiel wird der Schlüssel zum Sieg“, meint Nieder-Rodens Spielertrainer Andreas Knaf, „ein Sieg würde meiner jungen Mannschaft den Druck nehmen.“ 

mos

Quelle: op-online.de

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