Andreas Hock tritt zurück

Relegation zur Kreisliga A Offenbach: Vorteil für Gravenbruch und Klein-Welzheim

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Freude bei der SSG Gravenbruch mit Trainer Abbas Akbar (vorn). Die SSG bezwang Klein-Auheim mit 4:0, steht vor dem Aufstieg in die Kreisliga A.

Die SSG Gravenbruch und die TuS Klein-Welzheim haben den jeweils ersten Schritt in der Relegation zur Fußball-Kreisliga A Offenbach getan und ihre Begegnungen gewonnen.

Obertshausen –  Zunächst setzte sich die TuS mit 2:1 gegen den Türk. SC Offenbach durch, anschließend gewannen die Gravenbrucher beim Relegationstag auf der Anlage von Kickers Obertshausen deutlich mit 4:0 gegen die Alemannia aus Klein-Auheim.

SSG Gravenbruch - Alemannia Klein-Auheim 4:0 (0:0): Mit mehr als einem Bein stehen die Gravenbrucher nach dem deutlichen Erfolg schon in der A-Liga. Dabei hielt sie Torwart Patrick Siedle zunächst in der Spur, parierte einen Elfmeter des Auheimers Andre Salg. Nach der Pause gelang der SSG ein Doppelschlag, bei beiden Treffern machte Klein-Auheims Torwart Jan Luechtenborg eine unglückliche Figur. Später stockten die Gravenbrucher im Duell der beiden Vizemeister noch auf 4:0 auf, zudem traf Lorenzo Gennuso mit einem sehenswerten Schuss nur die Latte.

„Die Mannschaft hat sich mit einer konzentrierten Leistung den Sieg verdient“, freute sich Denny Frank, mit Abbas Akbar Trainer der SSG. „Torwart Siedle hat uns zunächst im Spiel gehalten, nach der Pause waren wir überlegen und haben uns den Sieg auch in dieser Höhe verdient.“

Ähnlich sah es sein Gegenüber Christoph Wirth, der den eigenen Chancen vor der Pause nachtrauerte. „Wir hätten mit dem Elfmeter in Führung gegen müssen, hatten anschließend Chancen auf ein 2:0. Doch der Doppelschlag nach einer Stunde hat die Begegnung entschieden.“

SSG Gravenbruch: Siedle; Hadzialic, Kalbfleisch, Strupp, Abdullah, Salili, Liebert, Schapitz, Gennuso, Thiel, Nitta (Fröhlich, Cadir, Camurcu)

Alemannia Klein-Auheim: Lüchtenborg; Lamprecht, Arduc, Gueler, Löffler, Parker, Mule, Schneider, Op De Hipt, Salg, Gueclue (Koch, Beck)

Tore:  1:0 Gennuso (61.), 2:0 Schapitz (62.), 3:0 Liebert (74.), 4:0 Salili (87./Foulelfmeter) - Bes. Vork.: Siedle (Gravenbruch) hält Foulelfmeter von Salg (34.)

Türk. SC Offenbach - TuS Klein-Welzheim 1:2 (0:0):  Mit Thiemo Wille als Trainer haben sich die Klein-Welzheimer durchgesetzt. „Andreas Hock ist nach dem letzten Heimspiel aus persönlichen Gründen zurückgetreten“, sagte Klein-Welzheims Abteilunsgleiter Frank von der Wege. „Wir wurden von diesem Schritt völlig überrascht, unser ehemaliger Spieler Thiemo Wille hat für die Relegation den Posten übernommen.“ Von der Leistung seiner Mannschaft überzeugt war von der Wege. „Wir haben nur zu viele Chancen vergeben, haben aber hochverdient gewonnen.“

Bedingt auch durch den Fastenmonat Ramadan zeigten die Offenbacher keine starke Leistung. Doch Trainer Kerim Acikel wollte dies nicht als Entschuldigung gelten lassen.

„Wir haben die Partie 80 Minuten lang verschlafen und wollten das Spiel am Ende noch drehen“, ärgerte er sich über die Leistung seines Teams. Chancen zum Ausgleich waren auch in der Nachspielzeit noch vorhanden, auch wenn die Klein-Welzheimer zu diesem Zeitpunkt schon deutlich höher hätten führen müssen.

Türk. SC Offenbach: Durcan; Balci, Burhan Denizli, da Silva, Can, Batuhan Denizli, Yilmaz, Tamac, Issah, Durmus, Eroglu (Aydin, Karsli, Kavak)

TuS Klein-Welzheim: Welle; Reiling, Leonhardt, Burkard, Wille, von der Wege, Wagner, Popp, Abdul Karim, Ittermann, Grimm

Tore: 0:1 von der Wege (58.), 0:2 Wagner (68.), 1:2 Issah (90.)  (rjr/stef)

Quelle: op-online.de

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