Aufstiegsrunde sicher

JSK Rodgau hat Meisterschaft nicht mehr in eigener Hand

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Eine Szene aus dem Hinspiel im November 2018, das die Rodgauer mit 2:0 beim SV Pars gewannen. Manuel Profumo (11) gegen die JSK-Akteure Leon Hitzel (links) und Ismail Ballesteros, der am Samstag verletzt fehlt.

Der FC Germania Großkrotzenburg kann am letzten Spieltag der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost mit einem Punktgewinn bei Türk Gücü Hanau die Meisterschaft und den damit verbundenen Direktaufstieg in die Verbandsliga Süd perfekt machen.

Frankfurt – Der JSK Rodgau liegt auf Platz zwei in Lauerstellung. Die Jügesheimer haben die Teilnahme an der Aufstiegsrunde schon sicher. Den SV Pars Neu-Isenburg schlagen und auf einen Ausrutscher von Großkrotzenburg hoffen – so lautet der Plan der Rodgauer. Reichlich Spannung bietet der Abstiegskampf. Ein Quartett an Vereinen (VfR Wenings, Eintracht Oberrodenbach, Kickers Obertshausen und Germania Klein-Krotzenburg) bangt noch um den Klassenerhalt. Gesucht wird der vierte Absteiger nach der SG Altenhaßlau/Eidengesäß, dem FC Dietzenbach und Germania Niederrodenbach.

In den vergangenen Jahren stiegen meist fünf, teilweise sogar sechs Vereine aus der Frankfurter Oststaffel ab. Durch die Tatsache, dass in dieser Saison keine Mannschaft aus der Verbandsliga Süd in die Gruppenliga Frankfurt Ost absteigen wird, bleibt es bei „nur“ vier Absteigern.

Türk Gücü Hanau - Germania Großkrotzenburg (Sa., 17 Uhr):  Mit einem Heimsieg könnte Türk Gücü Hanau die Titelträume des FC Germania Großkrotzenburg platzen lassen. Spielertrainer Tim Müller meldet leichte Zweifel an. „Aufgrund von Verletzungen und der Fastenzeit im Ramadan wird im letzten Heimspiel wohl nur eine Not-Elf spielen.“ Den Gästen würde auch ein Unentschieden zum Titel reichen, sofern der JSK Rodgau den SV Pars Neu-Isenburg nicht zeitgleich mit 13 Treffern Differenz schlägt. Die Germania kann im letzten Spiel unter Trainer Matthias Filbrich personell aus dem Vollen schöpfen.

JSK Rodgau - SV Pars Neu-Isenburg (Sa., 17 Uhr): Noch darf der JSK Rodgau von der Meisterschaft träumen, wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Mannschaft von Trainer Andreas Humbert in der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga Süd am Ball sein wird. Mit einem Sieg gegen Pars Neu-Isenburg wollen die Jügesheimer für den Fall vorsorgen, dass Spitzenreiter Germania Großkrotzenburg bei Türk Gücü Hanau patzt. „Wir bereiten uns gewissenhaft vor, auch weil wir, falls wir Zweiter werden, mit einem guten Gefühl in die Aufstiegsrunde gehen wollen“, sagt Humbert. Verzichten muss der JSK auf Ismail Ballesteros, der sich beim Sieg auf der Rosenhöhe einen Bänderriss zugezogen hat. Der angeschlagene Clemens Freitag wird noch geschont. Der SV Pars Neu-Isenburg tankte beim 3:0-Sieg gegen Türk Gücü Hanau Selbstvertrauen und möchte sich mit einem weiteren Erfolg Rang sechs sichern. „Die Personallage ist zwar weiter angespannt, doch da die zweite Mannschaft erst am Sonntag spielt, wird es keine Probleme geben“, teilt Pars-Trainer Sasan Tabib mit.

Kickers Obertshausen - SG Marköbel (Sa., 17 Uhr):  Die Kickers haben es in der eigenen Hand: Gewinnen sie gegen die SG Marköbel, bleiben sie Gruppenligist. „Wir müssen gewinnen, ein anderes Ziel gibt es nicht“, betont Kickers-Trainer Marcel Dindorf. Mit anderen Szenarien hat er sich erst gar nicht beschäftigt. „Das würde auch keinen Sinn machen. Wir sind auf niemand anderen angewiesen und wenn wir die entscheidenden Spiele nicht gewinnen, dann haben wir den Klassenerhalt auch nicht verdient“, spricht der Übungsleiter Klartext. Philipp Christ und Julian Schwaiger sind am Samstag verhindert.

Germania Klein-Krotzenburg - Germania Niederrodenbach (Sa., 17 Uhr):  Kann Germania Klein-Krotzenburg am letzten Spieltag den Abstieg in die Kreisoberliga Offenbach noch abwenden? „Ich möchte in meinem letzten Spiel als Trainer natürlich gerne als Sieger vom Feld gehen, alles andere können wir nicht beeinflussen“, sagt Wolfgang Kaufmann und weiß, dass seine Truppe auf Schützenhilfe anderer Teams angewiesen ist. Der erfahrene Coach fordert hundertprozentige Fokussierung auf das eigene Match. „Wir müssen gewinnen. Erst wenn das geschafft ist, können wir einen Blick auf die anderen Plätze werfen - und hoffen.“ Francesco Zocco (Urlaub) fällt aus, dafür rückt Tobias Kaufmann wieder in den Kader.

SG Altenhaßlau/Eidengesäß - SG Rosenhöhe (Sa., 17 Uhr): Die SG Rosenhöhe hat als drittbestes Team der Rückrunde eine schwache Hinserie vergessen lassen. Im bedeutungslosen Abschluss-Kick bei Schlusslicht SG Altenhaßlau/Eidengesäß kann die Kilinc-Elf den Bronzerang in der Rückrundentabelle festzurren und im Gesamtklassement bestenfalls vom achten auf den sechsten Platz klettern. „Nach einer sehr intensiven Saison freuen wir uns auf die Pause. Selbstverständlich wollen wir die Runde mit einem Sieg abschließen“, meint Tevfik Kilinc.

FC Dietzenbach - SG Nieder-Roden (Sa., 17 Uhr): Mit dem FC Dietzenbach verabschiedet sich ein Dauerbrenner. Acht Spielzeiten am Stück spielte der FCD in der Liga, nur die SG Marköbel kann auf eine längere ununterbrochene Klassenzugehörigkeit verweisen. In der Partie gegen die SG Nieder-Roden geht es für beide Teams um nicht mehr viel. Die Gäste aus Rodgau waren zuletzt gegen Obertshausen (1:4) klar unterlegen. Trainer Roland Gerhardt wünscht sich für das letzte Spiel nun eine Leistungssteigerung. (fs)

Quelle: op-online.de

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