Trotz vieler Fehler den Negativlauf gestoppt

HSG Nieder-Roden setzt sich gegen Halle durch

Nieder-Roden - Erst im Schlussspurt besiegten die HSG-Handballer den Tabellenvorletzten Halle und beendeten ihren Negativlauf vor eigenem Publikum. Zugang Setnikar glänzte als achtfacher Torschütze.

Nach einem echten Kraftakt sicherten sich die Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden in der 3. Liga Ost gegen den Tabellenvorletzten USV Halle einen 33:31 (13:17)-Heimsieg und kletterten auf den fünften Tabellenplatz, da der bis dato punktgleiche HSC Bad Neustadt zu Hause gegen den TV Großwallstadt mit 23:28 verlor. HSG-Trainer Alexander Hauptmann war bedient: „Wir haben eine katastrophale erste Hälfte geboten. 17 Gegentore in der ersten Hälfte gegen den Tabellenvorletzten, da brauche ich nichts mehr sagen. Nach der Pause haben wir eine ganz andere Körpersprache gezeigt, und uns in die Partie gebissen und gekämpft.“ Einen glänzenden Einstand vor heimischen Publikum feierte Rok Setnikar, der auf Rechtsaußen durchspielte und mit acht Toren der erfolgreichste Nieder-Rodener Schütze war. Für die Rodgauer war es nach zuvor 1:9 Punkten der erste Heimsieg seit dem 10. Oktober (27:24 gegen Gelnhausen).

Nach dem Wechsel „haben wir immer noch zu viele Fehler gemacht“, kritisierte Hauptmann, dennoch glich sein Team in der 40. Minute zum 20:20 aus. Halle legte nun immer einen Treffer vor, Nieder-Roden glich aus. Beim 28:27 (55.) durch Christian Schmid gingen die Rodgauer erstmals in Führung und nutzten dann eine Zwei-Minute-Strafe der Gäste, um sich auf 32:29 abzusetzen. In der letzten Spielminute fielen noch fünf Tore, Nieder-Roden behauptete mit zwei Toren in Unterzahl den knappen Erfolg. „Bis zum Derby in Kirchzell nächste Woche müssen wir uns wieder in der Abwehr steigern“, erklärte Hauptmann.

Spielfilm: 1:3 (7.), 5:7 (14.), 9:10 (19.), 9:14 (23.), 11:16 (25.), 13:17 - 15:17 (36.), 18:20 (38.), 20:20 (40.), 26:27 (54.), 29:27 (56.), 31:28 (59.), 33:31

Zeitstrafen: 5:4 - 7m: 0/2 - 2/2

HSG Rodgau Nieder-Roden: Rhein, Hoppenstaedt; Weber (4), Schmidt (4), Zutic (n.e.), Feldmann, Kohlstrung (4), Stenger (n.e.), Christoffel (n.e.), Heß, Weidinger (5), Kaiser (5), Setnikar (8), Keller (3) 

leo

Quelle: op-online.de

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