HSG Rodgau im Pokal Außenseiter

Nieder-Roden - „Das ist für uns ein perfektes, letztes Vorbereitungsspiel“, hatte Jan Redmann, Trainer beim Handball-Drittligisten HSG Rodgau Nieder-Roden, im Juni auf die Auslosung der ersten Runde im DHB-Pokal reagiert, die den Rodgauern ein Spiel gegen Redmanns Ex-Verein, den Zweitligisten DJK Rimpar Wölfe, bescherte.

Und daran hat sich vor der Begegnung am Samstag, 17 Uhr, in Horkheim auch nichts geändert. Nieder-Roden ist klarer Außenseiter. Aber: „Wir fahren nicht nach Horkheim, um das Spiel abzuschenken. Wir haben den nötigen Respekt vor der Leistung der DJK, die nur knapp am Aufstieg in die Erste Liga gescheitert ist. Ich freue mich auf viele bekannte Gesichter“, sagt Redmann. Und hofft, dass die Nieder-Rodener ihre guten Leistungen der vergangenen Vorbereitungswochen – zuletzt belegte der Drittligist beim stark besetzten Weininselturnier in Groß-Umstadt den zweiten Platz – bestätigt.

Bis auf den angeschlagenen Spielmacher Philipp Keller fahren die Rodgauer in Bestbesetzung Richtung Süden. „Wir haben 15 Spieler im Kader, da müssen wir auch so einen schweren Ausfall kompensieren können“, erklärt Redmann vor seinem Pflichtspieldebüt auf der Trainerbank der HSG.

Niederlage für Rodgau Nieder-Roden gegen Großwallstadt: Bilder

Und sollte Nieder-Roden doch das Finale dieser Vierergruppe erreichen, wären Bundesligist Frisch Auf! Göppingen, amtierender EHF-Cup-Gewinner, oder Gastgeber und Süd-Drittligist TSB Heilbronn-Horkheim (unterlag als Tabellenzweiter in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga gegen Eintracht Hildesheim mit 25:31) die möglichen Gegner. (leo)

Quelle: op-online.de

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