HANDBALL 24:24 gegen Großsachsen / HSG Hanau gewinnt überlegen

Rodgauer Kader zu dünn besetzt

Fünf Tore gelangen Sam Hoddersen in der 3. Liga für die HSG Rodgau Nieder-Roden beim 24:24 gegen den TV Germania Großsachsen. Foto: eyßen

Offenbach – Mit dem 24:24 gegen den TV Germania Großsachsen blieben die Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden in der 3.

Liga Mitte auch im sechsten Saisonspiel ungeschlagen und nehmen hinter dem Spitzenduo aus Groß-Bieberau und Leutershausen, die beide jeweils eine Partie mehr absolviert haben, den dritten Platz ein. Wieder in der Spur ist auch die HSG Hanau, die gegen das weiterhin sieglose Schlusslicht HSC Bad Neustadt einen 26:21-Pflichtsieg feierte.

HSG Rodgau Nieder-Roden - Germania Großsachsen 24:24 (15:14). Nieder-Roden hatte nur elf Feldspieler im Kader, von denen Linksaußen Yannik Sinnecker bereits nach drei Minuten verletzt ausschied und Alexander Weber nach seiner Verletzungspause lediglich in der ersten Hälfte für einige Minuten zum Einsatz kam. Damit reduzierte sich der Kader auf neun Feldspieler, darunter drei Kreisläufer.

„Das war kein gutes Spiel, wir mussten über den Kampf kommen. Unser Kader war nur sehr dünn, dagegen hatte Großsachsen 16 Mann im Kader. Das hat man am Ende gemerkt“, meinte HSG-Trainer Jan Redmann. In der über 60 Minuten engen Partie hatten die Hausherren meist knapp die Nase vorne, mehrfach aber glichen die Baden-Württemberger aus. nach dem 20:17 in der 43. Minute gelang den Hausherren neun Minuten lang kein Treffer, Großsachsen glich zum 20:20 aus. Mit einem Kraftakt legten die Rodgauer nochmals ein 23:20 vor, doch im Endspurt fehlten Nieder-Roden die Kraft und auch die Wechselmöglichkeiten, um einen knappen Sieg über die Runden zu bringen. „In der ersten Hälfte haben wir nicht gut gedeckt, nach der Pause im Angriff nicht mehr die Lösungen gefunden. Aber ich muss eine Lanze für die Mannschaft brechen, die kämpft, die sich bemüht. Durch diese personelle Situation müssen wir uns jetzt durchbeißen“, sagte Jan Redmann.

Spielfilm: 3:3 (6.), 7:6 (12.), 9:6 (14.), 9:9 (17.), 13:13 (24.), 15:13 (29.), 15:14 - 18:17 (37.), 20:17 (43.), 20:20 (52.), 23:20 (55.), 24:21 (56.), 24:24

Zeitstrafen: 1:4 - 7m: 4/4 -4/5

HSG Rodgau Nieder-Roden: Rhein, Weiß; Weber, von der Au (3), Kohlstrung (6/4), Stenger, Hofferbert (3), Schneider, von Stein (3), Hoddersen (5), Schopper (4), Sinnecker, Keller

HSG Hanau - HSC Bad Neustadt 26:21 (12:10). Das Endergebnis spiegelte nicht die Dominanz der Hausherren wider. „Wie die Mannschaft zwischenzeitlich ihre Führung auf 25:16 ausgebaut hat, war schon sehr gut. Einen 1:5-Lauf wie in den letzten acht Minuten dürfen wir aber nicht kassieren“, sagte Oliver Schulz, der sich insgesamt zufrieden zeigte.

Bei Bad Neustadt war die Handschrift des neuen Trainers Frank Ihl erkennbar, der Aufsteiger präsentierte sich erneut mit einer sehr kompakten Abwehr. das reichte gegen die favorisierten Hanauer aber nicht. Beim 0:1 hatten die Gäste von der Saale das einzige Mal in den gesamten 60 Minuten die Nase vorne, dann waren vor 375 Zuschauern die Gastgeber an der Reihe. „Wir hätten zur Pause schon deutlicher führen müssen“, meinte Schulz. Dass die Hanauer acht Fahrkarten warfen, störte den HSG-Trainer nicht sonderlich, wohl aber, „dass darunter sechs 100-Prozentige waren.“ Daraus entstanden fünf Tempogegenstöße, „wir müssen etwas an unserer Konsequenz im Abschluss machen“, stellte Schulz fest.

Nach dem Seitenwechsel aber war Bad Neustadt chancenlos. Hanau zog Tor um Tor davon, baute die Führung zwischenzeitlich bis auf neun Treffer aus. Erst gegen Ende betrieben die Bayern ein wenig Ergebniskorrektur. „Letztlich war das ein Pflichtsieg. Wir waren in der ersten Hälfe geduldig, nach der Pause haben wir das richtig gut gemacht. Alle Spieler haben ihre Einsatzzeitgen bekommen, auch das war wichtig“, meinte Schulz. So erzielte Jugendspieler Jonas Schneider aus dem Rückraum heraus sogar zwei Treffer. Und auch Kreisläufer Henrik Graichen mischte kräftig mit.

Spielfilm: 3:1 (7.), 7:4 (13.), 8:7 (21.), 11:7 (25.), 12:10 - 12:11 (32.), 15:11 (36.), 17:13 (42.), 20:13 (44.), 23:14 (50.), 25:16 (56.), 26:21

Zeitstrafen: 2:2 - 7m: 1/1 - 0/0 - Rote Karte: Gerr (42./Bad Neustadt, Foulspiel)

Hanau: Schermuly, Tomm; Woiwod (2), Hemmer (5), Gerst (2), Schneider (2), Strohl, Schwalbe (1), Bergold, Brüggemann (2), Pillmann (5), Christoffel (2), Lorenz 83), Graichen, Malik (2/1)  leo

Quelle: op-online.de

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